CD Kritik
The Colour Of Snow
The Colour Of Snow
Viel Orchester, viele hohe Töne und genz viel Melodie, haben Polarkreis 18 in ihr neues Album "The Colour Of Snow", gepackt. Von vorne bis hinten könnte man nach dem Hören, jeden Refrain der Lieder (bis auf das des Instrumentals "Untitled Picture") noch einmal summen.
Unter fast allen Liedern macht es sich das Bablesberger Filmorchester bequem und trägt die Lieder durch die endlosen Weiten der CD, und der Bilder die einem im Kopf, beim Hören entstehen.
Denn schon der Opener beginnt "Polarkreis 18"-mäßig. Auf eine ruhige Einführung in das Lied, explodiert der Refrain im 5/4-Takt, aus sich heraus. Danach folgt die Hitsingle "Allein Allein", an der jetzt auch Til Schweiger Interesse gezeigt hat, und das Anfangs zwar etwas hektische "Prisoner", das sich dann aber fängt, und doch noch den Bogen des Albums weiterträgt. Dies ist zwar das am schwächsten daherkommende Lied, in der Sammlung von hochkarätigen Stücken, aber besitzt auch seinen eigenen Charme.
Aber erst dann scheint es erst richtig loszugehen. Mit "The Colour of Snow", einer Geschichte über ein Schulexperiment mit Kindern, in dem die Lehrer den Kindern beibringen wollen, das die Farbe des Schnee's schwarz ist, und darauf das überragende Lied, mit dem kryptischen Namen "130/70".
Bei allen Liedern sitzt die Stimme von Felix Räuber perfekt, und auch im Schlusslied "Happy Go Lucky", welches wahrscheinlich eine Livehymne werden wird, bleibt zwischenzeitlich nur des Sängers Stimme übrig bevor es in den lezten, noch einmal explodierenden Refrain übergeht.
Im
Fazit ein pompöser Zweitling, der allen Leuten ans Herz gelegt ist die
Popmelodien mögen und auch ein wenig Hang zum Kitsch haben. Auch wenn
der ein oder andere, etwas härtere Kracher à la "Dreamdancer" fehlt,
sollten die Jungs den Durchbruch mit diesem Album geschafft haben.
Man sollte ihnen nicht vorwerfen das sie zum Mainstream gewechselt sind, zwar sind viel Lieder radiotauglich, aber trotzdessen ist das Album immernoch ein Werk der musikalischen Leistung.
2 Kommentare zu The Colour Of Snow
| Autor | Kommentar |
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Gast01.11. 14:55 Uhr |
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daniel29.10. 10:38 Uhr |
Kritik von FloIch habe selten eine so schlechte Kritik gelesen, wie die von Flo. Prisoner als schwächsten Track zu bezeichnen ist einfach nur dumm. Tut mir leid. Und Wenn der Track gut ist, dann ist es doch wohl das Intro. Zudem sind Polarkreis 18 meiner Meinung sowieso die Intromeister. Songs wiederholen sich in ihrer Struktur eher im Verlauf, die Intros sind aber zumeist wunderschön und interessant. Und soooo radiotauglich find ich das Album garnicht. Manche könnten sagen, ambitionierter Mist mit zu vielen Ideen, die die Songs verkopfen. Jedenfalls werden sich viele wundern, die weitere Allein Alleins erwarten. Dennoch für mich das beste deutsche Popalbum des Jahres. |




