Du bist hier: Poplexikon - Bands - M - Mario Vazquez - CD Kritik: Mario Vazquez - Gallery

CD Kritik

Mario Vazquez - Gallery

02.02. 17:55 Uhr

Mario Vazquez - Gallery

Mario-vazquez-gallery_medium
Wie es sich anfühlt, ein Millionenpublikum zu begeistern, hat der junge New Yorker Sänger Mario Vazquez schon erfahren, monatelang bevor sein erstes Album in den USA überhaupt erhältlich war. Der gut aussehende und äußerst talentierte Künstler gehörte zu den zwölf Finalisten der erfolgreichen US-TV-Show „American Idol“, die in den Staaten regelmäßig von bis zu dreißig Millionen TV-Zuschauern verfolg wird.

Mario galt wochenlang als einer der Top-Favoriten, bis er sich entschied, das sichere Show-Format vorzeitig zu verlassen. „Ich wollte die volle Kontrolle über meinen künstlerischen Werdegang behalten.“ Und das Wagnis hat sich gelohnt: Einen Tag nach dem Ende der Show (gewonnen hat Carrie Underwood), sang Mario vor A&R-Legende Clive Davis und seinem Team. Davis war begeistert und bot Vazquez nur 24 Stunden später einen Vertrag mit Arista an. Mario Vazquez unterschrieb und war damit der erste männliche Künstler lateinamerikanischer Abstammung im namhaften Roster des Labels. „Ich konnte es nicht glauben“, erinnert er sich. „Ich habe ‚Whatever Happens’ gesungen, ein Stück, das ich bei ‚American Idol’ a cappella präsentiert habe und ich dachte: ‚Oh mein Gott, das kann nicht wirklich passieren.’ Ich bekam tatsächlich einen Plattenvertrag. Das war Wahnsinn.“

Das Arista-A&R-Team brachte seinen Neuzugang Mario umgehend mit dem Top-Songschreiber Ne-Yo und dem renommierten Stargate-Produzententeam zusammen. Das Ergebnis ist die grandiose Debütsingle „Gallery“, die in den USA zu einem der beliebtesten Radiohits der vergangenen Monate wurde und gleichzeitig ein Vorgeschmack ist auf Marios ungeduldig erwartetes Debütalbum. Für das Album hat Vazquez mit Star-Produzenten wie Lester Mendez (Shakira), Luny Tunes, Soulshock & Karlin (Usher), Steve Morales (Ricky Martin, Enrique Iglesias) und The Underdogs gearbeitet. Über sein erstes Album sagt Mario: „Es bringt die vielen Eindrücke zusammen, die ich hier in New York seit meiner Kindheit gesammelt habe. Die Stadt ist ein Schmelztiegel, es gibt einfach jede Art von Musik. Ich wollte, dass auf meinem Album so viel wie möglich davon vorkommt: Latin-Pop, R&B, HipHop, Soulstücke und Tracks, die mich an meine Teenager-Zeit in den Dance-Clubs erinnern. Und natürlich bin ich stolz darauf, ein Nuyorican zu sein, darum sind einige meiner Songs spanisch, teilweise spanisch oder kommen in einer alternativen spanischsprachigen Version – ‚Gallery’ auch. Es ist mir wichtig, meine Wurzeln zu bewahren.“

Mario wuchs im rauen New Yorker Stadtteil Bronx auf und nennt seine Eltern, die beide aus Puerto Rico stammen, als wichtigen musikalischen Einfluss. „Ich habe eine Menge Tanten und Onkel, die Musik machen und als ich sechs Jahre war, bestand meine Mutter bestand darauf, dass ich mitsinge. Da ließ sie mir gar keine Wahl. Sie liebte altmodische Soul-Gruppen wie The Stylistics und The Delfonics und Doo-Wop-Gruppen wie The Teenagers und sie brachte mir Stücke wie ‚La-La Means I Love You’ und ‚So Young’ bei. Wir hatten auch viele Latin-Jazz-Platten zuhause – Tito Puente, Eddie Palmieri, The Fania All-Stars. Das beeinflusste mich sehr. Ich bin meinen Eltern wirklich unendlich dankbar, dass sie mich schon so früh mit so unterschiedlichen Arten von Musik bekannt gemacht haben.“

Diese Seite speichern bei:   Diese Seite zu Favoriten.de hinzufügen   Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen  

0 Kommentare zu Mario Vazquez - Gallery

Es sind noch keine Kommentare vorhanden. :(