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Udo Lindenberg plant "Panik-Zentrale"
Udo Lindenberg plant "Panik-Zentrale"
In Hamburg will Udo Lindenberg ein besonderes Museum einrichten, in dem alle Facetten seines kreativen Schaffens dokumentiert werden sollen. Die Fans könnten sich dort dann auch seine speziellen Likör-Bilder ansehen.
Nachdem Udo Lindenberg gerade große Erfolge mit seiner Tour (ausverkauft) und seinem aktuellen Album "Stark wie Zwei" (erster Platz der Charts - das erste Mal in der langjährigen Karriere) feiern konnte, hat der Rockmusiker bereits neue Ideen für ein ganz spezielles Projekt. "Ich plane eine ständige Panik-Zentrale", erklärte Lindenberg der Tageszeitung "Die Welt". Diese Panik-Zentrale soll ein besonderer Ort für seine Werke als Musiker und Maler sein. So sollen seine Likörelle in großzügig gestalteten Räumen ausgestellt werden. Likörelle - sind übrigens die Ergebnisse einer von Udo Lindenberg entwickelten Art der Malerei: Mit Hilfe von Eierlikör und anderen alkoholischen Getränken wie beispielswiese Blue Curacau malt Udo unter anderem Motive aus seinen Songs wie die Andrea Doria, den Sonderzug nach Pankow oder auch einfach seinen Tagesablauf.
Neben den Likörelle-Bildern sollen Erinnerungsstücke aus Lindenbergs fast vierzigjähriger Musikkarriere präsentiert werden. Udo Lindenberg will zudem eine Bühne für Nachwuchsbands in seiner Panik-Zentrale einrichten - und natürlich ab und zu selbst zum Mikro greifen. Der Panik-Rocker sucht jetzt Räumlichkeiten für das Projekt und erhofft sich die Unterstützung der Hamburger Kulturbehörde. "Die Stadt Hamburg hat sich bislang eher wenig um mich gekümmert, dabei bin ich doch ein prima Werbeträger," teilte Lindenberg der "Welt" mit. Die Zeitung zitiert Ilka von Bodungen, Sprecherin der Kulturbehörde: "Es hat bereits ein erstes Treffen von der Senatorin Karin von Welck und Herrn Lindenberg bezüglich eines Lindenberg-Museums gegeben. Die Senatorin würde sich freuen, wenn ein solches Museum in Hamburg ansässig wäre."





