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Usher Biographie

Usher

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Liest oder hört man den diesen außergewöhnlichen Namen, könnte man meinen, dass die Eltern des Neugeborenen bei der Namensfindung nicht ganz bei der Sache waren. Aber dafür kann er ja nichts, der gute Usher Raymond, 1979 geboren somewhere in Texas. Groß geworden ist er in Chattanooga, Tennessee, später zieht es seine Familie in die Coca-Cola City Atlanta im Bundesstaat Georgia.

Dort trällert Usher im Kirchenchor und überhaupt hat der Kleine mächtig Spaß am Singen. Auch seine Mum ist von den Stimmband-Qualitäten ihres Sohnes überzeugt und lässt ihn an verschiedenen Nachwuchswettbewerben teilnehmen. Auf einer dieser Veranstaltungen entdeckt ein Abgesandter von LaFace Records den kleinen Usher. 1993 verpflichtet ihn Antonio Reid, nebenbei Präsident von Arista Rec., für das Label LaFace.

Kaum volljährig, kommt auch schon Ushers selbstbetiteltes Debut auf den Markt. Dummerweise kann es die hoch gesteckten Erwartungen der Plattenfirma nicht ganz erfüllen. Zwar gibt es mit "Think of You" einen Top Ten Hit, aber selbst Puff Daddys Credits als Executive Producer vermögen aus der Platte keinen Topseller zu machen. Dafür kann Usher mit körperlichen Pfründen wuchern: seine kindlichen Gesichtszüge plus ein gewinnendes Lächeln lassen die Herzen von Teenies in ganz Amiland höher schlagen. Der Studio gestählte Korpus tut ein Übriges. Ist auch dringend nötig bei Ushers schweißtreibender Performance auf der Bühne. Breakdance und das übliche Showgehampel kosten eine Menge Kraft.

Zwar war das Debut nicht der durchschlagende Erfolg, doch immerhin ist Coca Cola auf den Geschmack gekommen und Usher darf ein paar Werbe Jingles einjodeln. Der vorübergehende Brötchengeber sorgt auch dafür, dass Usher kurzzeitig zur Olympialerche '96 in Atlanta mutiert. Mit Monica, einem ebenfalls aufstrebenden R'n'B-Talent, singt Usher ein klassisches Soul-Duett ein. Worum es hier geht ist eigentlich naheliegend. Usher, der seinen Stil als HipPop bezeichnet, macht da auf seinen Alben keine Ausnahme: Chicks, Chicks und nochmal Chicks. In allen Variationen.

Mit "My Way" kommt der lang ersehnte Erfolg. Die mit Multiplatin behängte Platte nistet monatelang in den Charts, die Singles "You Make Me Wanna" und "Nice & Slow" gehen auf Platz eins. Kein Wunder bei solch Hitproduzenten wie Jermaine Dupri, Babyface, und L.A. Reid. Es regnet geradezu Preise wie MTV Award, ASCAP Award (2), Billboard Award (3). Bei zwei Grammy Nominierungen zieht er aber den Kürzeren. Das aktuelle Album "8701" birgt keine nennenswerte Überraschungen, vielleicht abgesehen davon, dass The Neptunes die Knöpfchen bei den Aufnahmen drehten. 8701 steht für (19)87, als Usher zum ersten Mal auf einer Bühne stand, und (20)01 für das Jetzt in Ushers Karriere. Die wird, aller Voraussicht nach, noch ein Weilchen andauern.

2001 8701
1999 Live
1997 My Way
1994 Usher
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