U-Street All Stars Biographie
U-Street All Stars
Finnland groovt. Finnland bopt. Und zwar mit den U-Street All Stars. Wer ihr Album "Helsinki Sessions" hört und dazu die Augen schließt, könnte meinen, er befinde sich in einem Jazzclub auf der 52nd Street in New York - die Wiederauferstehung des Hardbop! Aber wir sind ja, wie gesagt, auf der U-Street. Das steht für die Uudenmaankatu-Straße in Helsinki. Hier liegt der Proberaum der U-Street All Stars, und hier gründeten sie sich vor zwei Jahren auch. Ihr jetzt auf Blue Note erscheinendes Debütalbum begeistert durch die direkte Atmosphäre, den mitreißenden Drive und die ungeheure Dynamik des Zusammenspiels. "Helsinki Sessions" mutet beinahe an wie der Mitschnitt eines unvergesslichen Live-Gigs - sieht man einmal davon ab, dass Applaus und Zurufe des Publikums fehlen.
Bei den U-Street All Stars beherrscht jeder sein Instrument exakt so, wie man es bei dem selbstbewusst auftrumpfendem Bandnamen erwarten durfte. Markus Holkko (Altsaxophon), Timo Lassy (Tenorsaxophon, Bassklarinette), Teemu Viinikainen (Gitarre), Timo Tuppurainen (Bass) und Jussi Lehtonen (Schlagzeug) strotzen vor Kraft und treiben ihr Publikum auch ganz ohne Saunabetrieb ins Schwitzbad. Gleich mit dem ersten Track "Expander" konfrontiert die Band den Hörer mit ihrer ganzen ungestümen Energie. Viinikainens schwer groovendes, an Grant Green geschultes Solo auf der Gitarre jagt wahre Wonneschauer über den Rücken. Und das ist erst der Anfang. Auf "Mobility" sorgt die aus Tuppurainen und Lehtonen bestehende Rhythmussektion für ein derart dichtes rhythmisches Fundament, dass es selbst für eine Big Band locker ausreichen würde. Auch Lassys energetisches Tenorsaxophon-Solo auf "Final Cut" verdient Beachtung. Und Holkkos Altsaxophon sorgt auf "Dancehall" und "Happiness In C" für wahre Freudentränen.
Markus Holkko wurde übrigens im Jahr 2001 auf dem 25. International Jazz Festival in Getxo als bester Solist ausgezeichnet. Auch die U-Street All Stars räumten dort erste Preise ab. Kein Zweifel: Die U-Street All Stars werden den finnischen Jazz dorthin bringen, wo das finnische Eishockey schon ist: ganz nach vorne. Ein Quintett, das jeden Superlativ wert ist. Die U-Street All Stars werden ihren Weg von der Uudenmaankatu-Straße hinaus in die weite Welt machen. Der Tag respektive die Nacht, in der sie dann auch in den legendären Jazzclubs der USA abräumen, ist mit den "Helsinki Sessions" in greifbare Nähe gerückt. Schließlich teilen die fünf jungen Finnen mit den Amis nicht nur die Leidenschaft für zünftigen Hardbop, sondern auch die Landesfarben. Und da wirkt der Stern auf dem in rot, blau und weiß gehaltenen Cover wie ein vorausschauendes Augenzwinkern!
Bei den U-Street All Stars beherrscht jeder sein Instrument exakt so, wie man es bei dem selbstbewusst auftrumpfendem Bandnamen erwarten durfte. Markus Holkko (Altsaxophon), Timo Lassy (Tenorsaxophon, Bassklarinette), Teemu Viinikainen (Gitarre), Timo Tuppurainen (Bass) und Jussi Lehtonen (Schlagzeug) strotzen vor Kraft und treiben ihr Publikum auch ganz ohne Saunabetrieb ins Schwitzbad. Gleich mit dem ersten Track "Expander" konfrontiert die Band den Hörer mit ihrer ganzen ungestümen Energie. Viinikainens schwer groovendes, an Grant Green geschultes Solo auf der Gitarre jagt wahre Wonneschauer über den Rücken. Und das ist erst der Anfang. Auf "Mobility" sorgt die aus Tuppurainen und Lehtonen bestehende Rhythmussektion für ein derart dichtes rhythmisches Fundament, dass es selbst für eine Big Band locker ausreichen würde. Auch Lassys energetisches Tenorsaxophon-Solo auf "Final Cut" verdient Beachtung. Und Holkkos Altsaxophon sorgt auf "Dancehall" und "Happiness In C" für wahre Freudentränen.
Markus Holkko wurde übrigens im Jahr 2001 auf dem 25. International Jazz Festival in Getxo als bester Solist ausgezeichnet. Auch die U-Street All Stars räumten dort erste Preise ab. Kein Zweifel: Die U-Street All Stars werden den finnischen Jazz dorthin bringen, wo das finnische Eishockey schon ist: ganz nach vorne. Ein Quintett, das jeden Superlativ wert ist. Die U-Street All Stars werden ihren Weg von der Uudenmaankatu-Straße hinaus in die weite Welt machen. Der Tag respektive die Nacht, in der sie dann auch in den legendären Jazzclubs der USA abräumen, ist mit den "Helsinki Sessions" in greifbare Nähe gerückt. Schließlich teilen die fünf jungen Finnen mit den Amis nicht nur die Leidenschaft für zünftigen Hardbop, sondern auch die Landesfarben. Und da wirkt der Stern auf dem in rot, blau und weiß gehaltenen Cover wie ein vorausschauendes Augenzwinkern!
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