Thomas Godoj Biographie
Thomas Godoj
Die etwas andere Biografie über Thomas Godoj
Wie schreibt man eine Biografie über einen Menschen, den man schon ewig zu kennen glaubt, persönlich aber nur dreimal für ein paar Minuten real begegnet ist: In Oschersleben auf der Bühne, ganz nah mit Hände Abklatschen, bei der Niels- Ruf- Show bei zwei Umarmungen und dann noch fast 45 Minuten hinterm Tor vor den VIVA Studios in Berlin?
Wie soll ich dieses Profil gestalten, obwohl ich noch nie eine richtige Gelegenheit hatte, Thomas Godoj selbst zu befragen? Welche Quellen werde ich nutzen können?
Ich kann mich einerseits auf all das von mir sehr gründlich Gelesene stützen, mit Vorsicht natürlich, denn nicht jeder Artikel enthält ausschließlich Wahrheiten und ist Thomas wohl gesonnen. Ich werde mich vor allem auf die unzähligen Interviews stürzen, die ich mit sehr viel Aufmerksamkeit verfolgt und immer wieder abgerufen habe. Ich werde mich an Beobachtungen während der Fernsehauftritte und an Aussagen von Fans und Freunden nach Begegnungen mit Thomas halten, werde seine Texte und Lieder genau anhören und mich auf meine so oft gepriesene Menschenkenntnis besinnen.
Und wie meinte Thomas bei Niels Ruf: „Ihr da draußen wisst Bescheid!“
Mit ging es genauso wie vielen anderen Menschen in diesem Land, im Januar riss mich eine Stimme aus dem üblichen Samstagabendfernsehschlaf...Ein junger Mann, grau gekleidet, sympathisches Lächeln mit Nummer am Hosenbein auf der Mattscheibe...was für eine Stimme! DSDS??? - Oh Gott, Sprücheklopfer Dieter Bohlen...Dann jeden Samstag die Show angeschaltet, leise, erst wenn der Thomas kam, volle Lautstärke. Daumen drücken… nach der 1. Show zum Telefon gegriffen, anrufen, anrufen. Das sympathische Dankeschön von Thomas vom Anrufbeantworter klang wie Musik in meinen Ohren.
Mich hat in den Shows nicht nur seine Stimme berührt, vielmehr waren es seine Natürlichkeit vor und nach den Auftritten, der manchmal unsicher wirkende Blick und Gang, die großen blauen, manchmal fast traurig anmutenden Augen und dieses Lächeln. Manchmal sah er fast hilflos auf dieser Riesenbühne aus, um sie dann mit seinem großen Gesang, der sensibel, aber kraftvoll, männlich und doch berührend ist, und seiner unaufdringlichen, gar nicht machohaften Bühnenpräsenz völlig auszufüllen.
Auch die Tatsache, dass er den Applaus der Zuschauer mit der fantastischen Band geteilt hat, nahm mich für ihn ein. Ein Mensch mit Achtung vor der Leistung anderer, einer, der selbst nicht gern im Mittelpunkt steht, ein Teammensch, ein Bandmusiker. Genau mein Geschmack.. Jedes Mal bedankte er sich mit manchmal etwas ungelenk wirkenden Verbeugungen bei den Musikern, die ihn so wunderbar bei der Performance von Welthits begleitet haben, und dieser Dank, dieses Lob wirkten auf mich aus ehrlichem Herzen kommend, nicht um Punkte zu sammeln. Dieser Thomas war so erfrischend natürlich!
Dieser junge Mann erschien auch meist nicht modisch gestylt auf der Bühne, nein, Jeans und T- Shirt, so als ob er gerade von zu Hause käme, mal so kurz vorbeischauend, nicht viel Zeit vorm Spiegel verbracht habend, wuschelig eben. Ich konnte mir vorstellen, dass er in der Vorbereitungszeit der Maskenbildnerin die Puderquaste weggepustet hat- eine lustige Phantasie.
Nur bei dem Auftritt mit „Let it be“ sah er todschick aus, was auch seine Mama ganz stolz machte….ob Thomas wohl bei der nächsten Gala zu einer Preisverleihung wieder mal so ein Outfit präsentiert? Das wäre toll!
Sympathisch auch immer wieder die Kontaktaufnahme zu den aufgesprungenen Fans in den Sesselreihen, die seinen Slogan: „Ohne Plan B“, mit stolzer Brust auf T- Shirts präsentierten. Dann sein liebevoller Umgang mit seinen Eltern, bei dem man spürte, er achtet und liebt diese beiden Menschen sehr. Da ging mir als 52jähriger Frau doch völlig das Herz auf.
Auch sehe ich immer wieder dieselben Freunde in den ersten Reihen sitzen, die ihm zulachen, ihn drücken und kräftig die Hand schütteln, sich mit ihm freuen, begeistert sind.
Also, Thomas Godoj, der ein liebevolles Umfeld hat, Freunde, die ihn unterstützen. Solch ein Mensch und toller Künstler hatte für mich damit vorab schon gewonnen.
Dann das Mitfiebern im Finale am 17.Mai 2008, „Fairytale gone bad“ und „Chasing cars“- laute Boxen, Gänsehautfeeling...endlich, endlich, die Verkündigung des Siegers: THOMAS GODOJ- Tränen der Freude.
Seitdem hat sich nicht nur in Thomas` Leben viel verändert, ich sitze am Laptop und recherchiere, finde Begriffe wie Godojismus, thomatisiert, stelle fest, das trifft auch auf mich zu, erklären kann man das nicht...Der junge Mann ist nicht nur stimmlich außergewöhnlich, sondern Menschlichkeit pur. Gibt man übrigens diese Wortgruppe bei google ein, erscheint als erste Adresse ein Artikel über Thomas Godoj!!!
Die große Aftershowparty ihm zu Ehren verbringt er überwiegend mit Mikrofonen vor dem Mund, unsicher, nach richtigen Worten und der Fassung suchend, das Ganze noch gar nicht begreifend stellt er sich den Fragen und der Prominenz. Lange hält er es dort aber nicht aus, er sucht seine Eltern, mit ihnen möchte er zusammen sein…und er verschwindet fast unbemerkt in seine Heimatstadt Recklinghausen, heute Rocklinghausen, und feiert mit wenigen Freunden und einer Flasche Bier seinen Erfolg! Wie erdverbunden und liebenswert ist das denn?!
Einen Tag noch seinem Sieg nimmt er bereits das Video im Gasometer Oberhausen zu seiner ersten Singl „Love is you“ auf. Beeindruckend, wie er danach locker über den riesigen Metallzaun zu seinen Fans klettert, die dort stundenlang ausgeharrt hatten. Und dieses Verhalten bleibt Prinzip- Thomas nimmt sich stets, egal, wie viele Termine er am Tag zu bewältigen hat, Zeit für die Menschen, die ihn zu diesem Erfolg getragen haben. Er gibt Autogramme, nein, er malt diese immer mit einem Lächeln im Gesicht auf Fotos, CDs, Arme, Shirts, Jeans, auf Taschen und Beutel…er lässt sich mit jedem, der es wünscht, ablichten, er beantwortet geduldig Fragen, singt mit seinen Fans, gibt lustige Kommentare und lässt sich selten von der Uhr bestimmen. Wo gibt es so etwas noch im Showbuissenes? Seine erfrischend natürliche Art, diese authentisch wirkende Persönlichkeit übte neben seinem tollen Gesang eine kaum zu erklärende Faszination aus, die Menschen aller Generationen zu einem eindeutigen Urteil führte: Du hast es verdient. Du bist unser neuer Stern am Rockhimmel und wir werden dich tragen bis zum Horizont.
Eine Woche nach dem Sieg kommt dann Thomas` erste Single mit dem der Ballade „Love ist you“ heraus, die schon in einer Woche die Singlecharts erobert. Thomas errecht Goldstatus, eine Flasche Sekt wird geköpft, ehrliche, erstaunte Freude, die er gemeinsam mit einem Freund und natürlich vielen Kameras teilt.
Am 04. Juli 2008 wird endlich das ersehnte Album PLAN A veröffentlicht, seitdem bei mir in Endlosschleife. Eine Albumkritik hierzu findet man unter CD- Kritiken. Sein größter Wunsch, „…ich wollte nur noch Musik machen…“, ist nun in Erfüllung gegangen. Plan A scheint aufzugehen, das Album verdrängt Coldplay vorerst von Platz 1 der deutschen Albumcharts, wird bereits in der 1. Woche über 100 000 Mal verkauft- Gold!
Welch Wunder, hat Thomas doch das gesamte Album zu 100% seinen Fans gewidmet, ein wunderschönes Dankeschön. Er selbst kann den Erfolg gar nicht fassen: „Ich hab damit nie gerechnet, ich freu mich wahnsinnig, und mir bedeutet das sehr, sehr viel! Aber mir kommt es nicht so sehr auf die Verkaufszahlen an oder darauf, die Charts zu stürmen. Es ist einfach schön, wenn ich den Leuten, die mich so weit gebracht haben, etwas wiedergeben kann. Denn die allein haben mir diese Chance ermöglicht. Und für die nehme ich mir verdammt viel Zeit. Verdammt viel Zeit.“
- Lange hatte er es mit verschiedenen Bands versucht, dafür sogar sein Studium aufgegeben- risikobereit schmeißt alles hin und widmet sich fortan nur noch der Musik, nimmt sogar ein wenig Gesangsunterricht. Bei verschiedenen Bandprojekten ist er als Sänger unterwegs. Mit Fluxkompensator versucht er sich im Pop und Wave der 80er Jahre. Die Band Cure Of Souls, mit der er 2003 beim Newcomerfestival in Recklinghausen den 1. Platz belegt, präsentiert Alternative- Rock.
Anschließend singt Thomas bei der Crossover- Formation Tonk und ab 2005 zwei Jahre lang als Frontmann der Deutschrock- Band Wink. Hier spielten seine Freunde Torsten Bugiel die Drums, Sebastian Netz die Leadgitarre und Christian Bömkes den Bass. Letztere schrieb auch sehr anspruchsvolle Texte. Der große Durchbruch blieb jedoch aus. Thomas musste feststellen: „Irgendwann war das Geld alle. Nicht zuletzt der Überredungskunst seiner Mutter Danuta ist es zu verdanken, dass Thomas sich bei DSDS anmeldet und zum Casting geht. Das Ergebnis ist bekannt. Danke der Mutti, dass sie uns die Stimme und den Menschen Thomas Godoj geschenkt hat.-
Die Promotionmühle dreht sich rasend schnell, Günter Jauch und Stern TV, Johannes B. Kerner, Stefan Raab, ZDF- Fernsehgarten, The Dome, Grand Prix Party in Hamburg, Niels Ruf bei SAT1, BILD- Osgar- Verleihung in Leipzig, Formel 1 Rennen, hunderte Radiointerviews, Chatauftritte, Autogrammstunden…
Thomas hetzt von Termin zu Termin, beantwortet immer wieder dieselben Fragen: Wie fühlst du dich nach…? Was hat sich verändert nach…? Du bist jetzt Superstar, hast du das schon realisiert…? Dein Lieblingsessen…? Was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen…? Was machst du mit deinem vielen Geld…? Mit wem würdest du gern mal zusammen singen…? Was ist mit der Gesichts- OP…? Was sagt Dieter Bohlen…? Hast du eine Freundin…? Was ist mit den weiblichen Fans…?...
Ja, Fragen, die schon hundert Mal gestellt wurden, und Thomas beantwortet sie kurz, geduldig, scherzhaft, lächelnd, lachend. Provozieren lässt er sich nicht. Kompetenz zeigt er, wenn es um seine Musik, sein Album, seine Texte, seine Tour geht. Da wirkt er entschlossen, ernsthaft und interessiert.
Diese Seite des Ruhms hatte er wohl etwas unterschätzt, manchmal sieht er müde, geschafft aus, aber seine Freunde und Familie geben ihm in wenigen freien Stunden wieder die nötige Kraft, päppeln ihn beim Grillen, Quatschen, Bierchen und bissel Jammen wieder auf.
Erster großer Auftritt bei Rock The Race in Oschersleben
Vor einem Jahr war Thomas Godoj ein Hartz IV Empfänger, der sich mit Gelegenheitsjobs nicht nur finanziell über Wasser hielt, aus Recklinghausen, den niemand kannte. Jetzt führt der 30jährige das Leben eines echten Rockstars. Am 07. Juni 2008 hatte der DSDS- Sieger Thomas Godoj seinen ersten großen Auftritt bei einem großen Open-Air-Konzert und stand neben Musikgrößen wie Herbert Grönemeyer, 2raumwohnung und den Fantastischen Vier auf der Bühne. Er rockte drei Songs und begeisterte uns auch mit seinem Charme, er sang trotz angekratzter Stimme mit Herzblut und sich in unsere Herzen. Für Thomas, der immer wieder seinen Dank an die Fans rüberbrachte, war das ein ganz besonderes Erlebnis und er drehte alles mit seiner kleinen Digi- Cam mit, als würde er es immer noch nicht glauben können, dass die ganzen Fans und Kamerateams wirklich alle auch seinetwegen da sind. „Der Wahnsinn!", ruft Thomas fassungslos aus. Zu Herbert Grönemeyer, der den Hauptact spielte und am Abend ein fantastisches Konzert vor mehr als 30 000 Fans gab, kamen Thomas die Erinnerungen an die Zeit, als er für genau diesen großartigen Künstler noch im Konzert-Catering schwitzte: „Das war vor zwei Jahren in Köln, da habe ich Teller gespült". Leider konnte Thomas dieses tolle Konzert nicht miterleben, da war er schon wieder unterwegs zu weiteren Terminen.
Es folgen Liveacts in diversen Fernsehshows, teilweise gibt es leider nur Playbackaufnahmen davon, einige Unplugged- Auftritte mit seinem Gitarristen und Freund Sebastian Netz- meinem Dreamteam- werden wunderschön und sensibel gestaltet, werden aber am Ende der Sendungen meist ausgeblendet- eine sehr ablehnenswerte Methode deutscher Fernsehsender.
Auftritte bei Formel 1- Rennen scheinen nun zum festen Programm zu gehören, leider für viele Fans unerschwinglich.
Fest in Thomas´ Terminkalender stehen bereits Konzerte auf Usedom am 09. August 2008, wo er als Gast von NENA die Bühne erobern wird. Am 18. Oktober 2008 können wir ihn in Essen in der Grugahalle erleben. Mein Kommentar dazu: „Glückwunsch zum Debütalbum, Junge! Freue mich auf viele Livekonzerte mit dir, da darf sehr rockig werden. Usedom und Essen sind schon im Terminplaner fest verankert.“
Den Tourstart in Rocklinghausen am 04. Dezember 2008 hat er bereits verraten (ab dem 23. Juli kann man die Tickets kaufen), wohin es Thomas und Band führen wird. (Die Auftrittsorte im Dezember sind nun schon bekannt.) Er meinte ja in einem Interview, er trete überall auf, wo man ihn haben will. Na, Thomas, hast du dir da nicht etwas viel vorgenommen?
Da wirst du wohl wieder nicht viel zum Schlafen kommen, dein Terminkalender wird proppe voll sein. Aber du hast ja ein Rezept gegen Müdigkeit: „Man muss halt viel Wasser und Tee trinken und nicht großartig feiern, sonst hält man das nicht durch.“
Aber du bist ja ein Rocksänger, der viel Spaß am Singen hat und „alles, was dir persönlich Spaß macht und womit du dich wohl fühlst, singst du auch. In den letzten drei Jahren hat sich das in die Richtung Pop-Rock entwickelt. Das ist auch dein Weg.“ Wir werden ihn begleiten, neben, hinter und vor dir stehen. Du hast uns und deine Band, deine Freunde um dich, denn auch wenn du unter Solokünstler läufst, so sagst du, braucht du eine Band, am besten eine feste, du siehst dich selbst als einen „Band-Typ. „Ich mag's lieber zusammen zu sitzen - nicht so, dass ich in einem Raum bin und die Band einen Raum weiter. Da hab ich keinen Bock drauf. Ich will die Band um mich herum haben. Es sind Freunde, bei denen ich mich wie zu Hause fühle, das ist wie eine Familie, mit der man herum reist.“ - Ist wohl wie eine Art Dauerklassenfahrt!
Thomas Godoj spricht auch ein Publikum jenseits der 30 an. Ob er damit zu Beginn von DSDS gerechnet hätte? Bescheiden, wie er ist, meint er dazu: „Ich fühle mich natürlich geehrt, dass so viele Menschen mich, beziehungsweise meine Musik gut finden. Es ist unglaublich. Ich hab doch nichts gemacht. Ich bin doch nur zu DSDS gegangen und hab dort einfach was vorgetragen, und auf einmal ist es so, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Das muss man erstmal alles verdauen. Es fühlt sich auf jeden Fall super an, dass so viele Leute hinter mir stehen. “ Thomas, wie interessiert, ehrlich und freundlich du mit deinen Fans umgehst, das habe ich bisher selten erlebt. Dafür lieben wir dich!“
Da können bestimmte Medien schreiben, spekulieren und mutmaßen, was sie wollen, du liest es hoffentlich nicht alles und wir kommentieren, widerlegen, weisen zurück und verteidigen deine junge Musikerkarriere. So sind wir eine sehr gute Symbiose. Du sollst immer nach vorne schauen und dich von nichts ablenken lassen. Du sollst Texte schreiben, Musik machen, singen, Konzerte geben.
Lass andere reden, was sie wollen, wie meintest du: „Neid ist negative Energie!“ Damit hast du unbenommen recht. Was du hast, ist mehr wert als Geld und Lobeshymnen. Du hast eine, wie du sagst, Hand voll guter Freunde, Freundschaft ist ein Wert in deinem Leben, der dir sehr viel bedeutet. Du hast wunderbare Vorbilder, deine Eltern, deine persönlichen Helden, wie du sie bezeichnest, du hast klare Standpunkte, lässt dich nicht vereinnahmen. - es gibt auch sehr viele positive Artikel über dich, auch mit kritischen Ansätzen, denn du und deine Musik seid nicht perfekt. Eben menschlich! Oft wird spekuliert, was in einem Jahr sein wird. Du selbst dazu: „Ich kann nicht in die Zukunft gucken, ich weiß es nicht. Ich will einfach nur Musik machen. Das ist mein Leben. Und wenn irgendwelche Leute meinen, mir Steine in den Weg legen zu müssen, dann sollen sie das tun. Ich kann die ja eh nicht aufhalten. Aber ich lese ihre Geschichten nicht, ich hab da keinen Bock drauf. Gewisse Schlagzeilen, von denen ich ab und zu höre, lassen mich kalt.“ Thomas, genau das richtige Rezept, Gelassenheit und ein „dickes Fell“. „Ich mach ja seit acht Jahren Musik und hab so viele negative Erfahrungen in dem Business gemacht, dass mich einfach gar nichts mehr schockt. Gar nichts mehr! Ich bin so ein Stehaufmännchen geworden.“
Eine schöne Metapher, ein Mensch also mit innerer Ausgeglichenheit, mit Gleichgewicht, Leidenschaft, Sensibilität. Ein Mensch mit einem klaren Ziel, ein Mensch, der von sich sagt: „Ich singe leidenschaftlich gern. Musik und Gesang sind mein Leben. Das ist es, was ich liebe. Ich bin ein spontaner, offener Mensch und für jeden Spaß zu haben.“ Was er immer bei sich habe und warum? „Kopf, Herz und Instinkt, damit ich dreidimensional begreifen, erkennen und handeln kann.“ Fragt mich jemand, hat denn dieser Godoj gar keine Fehler. So muss ich sagen, ich habe nur wenige bemerkt, vielleicht, dass er sich in Interviews bei Jungendsendungen oft einer sehr lässigen Sprache bedient, sich oftmals den sehr auf bestimmte Wortfloskeln fixierten Moderatoren anpasst. Er kann das eigentlich besser! Aber er kann ohne Skandale leben und auf seine Fehler werden ihn schon seine Freunde aufmerksam machen. Das ist nichts für die Öffentlichkeit!
Thomas, du hast einen schweren Weg eingeschlagen auf einem Feld, auf dem gern den Menschen Steine vor die Füße gelegt werden, auf dem viele warten, dass einer fällt, um sich dann auf ihn zu stürzen und ihn ganz tief nach unten zu drücken.
„Manche treten dich, manche lieben dich, manche geben sich für dich auf, manche segnen dich, setz dein Segel nicht, wenn der Wind das Meer aufbraust. Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer, nicht mit vielem wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr.“
Du wirst deinen Weg gehen und ich werde ihn mit begleiten! Du hast tolle Freunde, zwei davon durfte ich kennen lernen, mich darfst du unbekannter Weise gern dazu zählen.
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Fakten, Merkmale, Werdegang u. a. zu einer Biografie findet man unter dem Porträt des Sängers bzw. seinem Steckbrief.
Euer Springsteenfan
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3 Kommentare zu Thomas Godoj Biographie
| Autor | Kommentar |
|---|---|
AnniLill17.09. 22:40 Uhr |
dankeDanke für diese wunderschöne Biographie, hat mich total gefangen genommen und spricht mir aus dem Herzen. Besser geht nicht. |
Thomate13.08. 09:35 Uhr |
Diese Biographie spricht mir so aus dem Herzen - nur hätte ich niemals die passenden Worte dafür gefunden. Ich bin total ergriffen. Danke für diesen wunderbaren Text! |
Autopilot23.07. 17:10 Uhr |
Mit H, H, H,Das ist eine Biographie, wie sie häufiger geschrieben werden sollte! Wunderschön und man braucht nicht mehr zu sagen als H, H, H, - mit Herz - Hirn und Humor. Einfach nur gut. |



