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The Clash Portrait


The Clash und Joe Strummer – diese beiden Namen gehören zusammen. 1976 traf der Sänger und Bandleader Joe Strummer (*1952) den Bassisten Paul Simonon (*1955) und den Gitarristen Mick Jones (*1955), die damals noch bei „The London SS“ spielten, und gründete mit ihnen die Band „The Clash“, als Schlagzeuger verpflichteten sie Terry Chimes (*1955). Damit war eine der erfolgreichsten Punkbands der 1970er und 1980er Jahre ins Leben gerufen, die sich schnell zu Vorreitern der britischen Punkszene entwickelte. Dabei beschränkten sie sich nicht auf Punkrock allein, mit ihrer musikalischen Vielseitigkeit übernahmen sie auch immer wieder Elemente aus anderen Musikrichtungen wie Reggae, Folk, Dub und Rap. Sie beeinflussten die gesamte britische Musikszene der Folgejahre, bekannte Gruppen wie Manic Street Prechers,, Green Day, U2, R.E.M. und auch die deutsche Band Die Toten Hosen berufen sich auf The Clash.

Mit ihrer ersten Single „White Riot“ und dem ersten Album „The Clash“ 1977 erobern sie die britischen Charts. Auch die „Anarchy“-Tour wird ein umwerfender Erfolg. Leider hatten sie sich leichtsinnig mit einem Knebelvertrag an die Plattenfirma CBS Records gebunden. Dadurch verdienten „The Clash“ nicht viel an ihren musikalischen Erfolgen, zeitweise hatten sie sogar hohe Schulden bei der Plattenfirma.

Schufen sie sich mit diversen Vandalismus-Delikten und unangenehmen Begegnungen mit der Londoner Polizei zunächst ein richtig punkrockmäßiges Negativ-Image, so zeigen sie später mit Auftritten auf „Rock against Racism“-Festivals auch politisches Engagement, sie treten gegen soziale Ungerechtigkeit ein und drücken dies auch in ernsten Songtexten aus.

1978 die Single „(White Man) in Hammersmith Palais“ und das zweite Album „Give Em Enough Rope“, inzwischen mit Topper Headon am Schlagzeug, erklimmen wieder die Charts, und das revolutionäre Doppel-Album „London Calling“ 1979 zeigt erst so richtig ihre musikalische Vielseitigkeit, ganz große Hits wurden „Police On My Back“ und „Somebody Got Murdered“.

Querelen unter den Bandmitgliedern leiten 1982 schließlich das Ende von „The Clash“ ein. Topper Headon verabschiedet sich aus der Band und Chimes nimmt wieder für kurze Zeit seinen Platz am Schlagzeug ein, 1983 verlässt aber auch er die Band, zusammen mit Mick Jones. Neu in der band sind Nick Sheppard, Vince White und Pete Howard. Das neue Album „Combat Rock“ steigt wieder in die Charts ein, und es enthält auch die allergrößten Clash-Erfolge: „Rock the Casbah“ und vor allem „Should I Stay Or Should I Go“, das auch heute noch immer wieder von vielen anderen Rockgrößen gerne nachgesungen wird. Trotzdem wird die Band auf der folgenden Tour von den Fans erbarmungslos ausgebuht, „The Clash 2“ wollen sie nicht sehen.

1985 schließlich löst sich die Gruppe auf. Allen immer wieder auftauchenden Gerüchten zum Trotz gab es auch nie einen Reunion-Versuch – und nach Joe Strummers frühem Tod 2002 wird es auch nie mehr Auftritte von The Clash geben können.


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