Tatu Portrait
Das russische Pop-Duo Tatu besteht aus den Sängerinnen Julia Olegowna Wolkowa und Jelena Sergejewna Katina, die 1999 als Resultat eines Castings von Ivan Schapowalow in Moskau hervorging. Insbesondere durch das Brechen von Tabus, das offenkundige erotische Zur-schau-stellen so wie die angebliche Homosexualität der Sängerinnen erregte eine enorm hohe Medienaufmerksamkeit. Ihre Lieder handeln hauptsächlich von Homosexualität, Einsamkeit im gesellschaftlichen Anderssein und Selbstverwirklichung. Sie erinnern somit an die Proteste gegen etablierte gesellschaftliche Seinsvorstellungen der 60er Jahre. Sie bringen die Musik und die Texte sehr emotional und leidenschaftlich herüber. Aus dem Casting sollten 2 Lolitas mit lesbischen Neigungen hervorgehen, die mit ihrer Entkleidung auf Konzerten Aufsehen erregen sollten. Der Name Tatu ist eine russische Abkürzung und bedeutet übersetzt "sie liebt sie".
In ihrer ersten Single "All the Things she said" kam ihr Schulmädchen-Ruf und das typische Lesbenklischee mit innigen Küssen, Umarmungen so wie eindeutigen Stellungen zum Ausdruck, genauso wie auch auf ihren Konzerten und den zahlreichen Auftritten. Ursprünglich kamen die russischen Versionen 2001 auf den Markt, doch um einen größeren Erfolg zu erzielen, wurden die Songs ins englische übersetzt und international zugeschnitten. Die erste englische Single-Auskopplung erschien Ende 2002 und kurze Zeit später auch das ganze Album auf Englisch. Einen sehr großen Erfolg hatten Tatu dann 2003, also sie beim Eurovision Songkontest für Russland mit dem Song "Ne wer, ne boisja, ne prosi" antraten und sogar den 3. Platz erreichten. Ende 2003 erschien dann ihre DVD "Screaming For More" im deutschen Handel, auf der russische und englische Musikvideos der Singles, Spezialberichte, Interviews so wie Livesongs zu sehen sind.
Im Jahr 2004 startete eine 13-teilige TV-Serie über Tatu, welche die beiden beim Alltag und den Aufnahmen zum nächsten Album zeigen sollte, doch sie waren kaum zu sehen. Der Produzent Schapowalow nutzte die Sendung um seine anderen Projekte zu vermarkten. Schließlich trennten sich Lena und Julia von ihm. Julia brachte dann im September 2004 ihre Tochter Viktoria zur Welt. Von deren Vater trennte sie sich jedoch wieder. Ihr zweites Album "Dangerous and Moving" produzierten sie innerhalb eines halben Jahres in Los Angeles. Es handelt von den moralischen und seelischen Unzugänglichkeiten mancher Menschen. Tatu gingen dann Anfang 2006 auf Werbetour, um in Europa und Asien ihr Album zu präsentieren.
Tatu trennten sich nach 8 Millionen verkaufter Platten von ihrer Plattenfirma Universal/Interscope, um ihr eigenes Label zu gründen, bei dem sie ihre Singles und Alben selber veröffentlichen können. Einige Zeit später fanden die Dreharbeiten dem Film "Finding Tatu", in dem sie sich selber spielen, in den Moskauer Mosfilm Studios und an manchen Stellen in Los Angeles statt. Tatu brachten außerdem im September 2006 das Album "The Best" heraus, das mit ihren bislang besten Songs gefüllt ist.
In ihrer ersten Single "All the Things she said" kam ihr Schulmädchen-Ruf und das typische Lesbenklischee mit innigen Küssen, Umarmungen so wie eindeutigen Stellungen zum Ausdruck, genauso wie auch auf ihren Konzerten und den zahlreichen Auftritten. Ursprünglich kamen die russischen Versionen 2001 auf den Markt, doch um einen größeren Erfolg zu erzielen, wurden die Songs ins englische übersetzt und international zugeschnitten. Die erste englische Single-Auskopplung erschien Ende 2002 und kurze Zeit später auch das ganze Album auf Englisch. Einen sehr großen Erfolg hatten Tatu dann 2003, also sie beim Eurovision Songkontest für Russland mit dem Song "Ne wer, ne boisja, ne prosi" antraten und sogar den 3. Platz erreichten. Ende 2003 erschien dann ihre DVD "Screaming For More" im deutschen Handel, auf der russische und englische Musikvideos der Singles, Spezialberichte, Interviews so wie Livesongs zu sehen sind.
Im Jahr 2004 startete eine 13-teilige TV-Serie über Tatu, welche die beiden beim Alltag und den Aufnahmen zum nächsten Album zeigen sollte, doch sie waren kaum zu sehen. Der Produzent Schapowalow nutzte die Sendung um seine anderen Projekte zu vermarkten. Schließlich trennten sich Lena und Julia von ihm. Julia brachte dann im September 2004 ihre Tochter Viktoria zur Welt. Von deren Vater trennte sie sich jedoch wieder. Ihr zweites Album "Dangerous and Moving" produzierten sie innerhalb eines halben Jahres in Los Angeles. Es handelt von den moralischen und seelischen Unzugänglichkeiten mancher Menschen. Tatu gingen dann Anfang 2006 auf Werbetour, um in Europa und Asien ihr Album zu präsentieren.
Tatu trennten sich nach 8 Millionen verkaufter Platten von ihrer Plattenfirma Universal/Interscope, um ihr eigenes Label zu gründen, bei dem sie ihre Singles und Alben selber veröffentlichen können. Einige Zeit später fanden die Dreharbeiten dem Film "Finding Tatu", in dem sie sich selber spielen, in den Moskauer Mosfilm Studios und an manchen Stellen in Los Angeles statt. Tatu brachten außerdem im September 2006 das Album "The Best" heraus, das mit ihren bislang besten Songs gefüllt ist.
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