Suzanne Vega Portrait
Suzanne Vega wurde am 11.07.1959 in Santa Monica (US-Bundesstaat California) geboren. Die amerikanische Sängerin und Liedermacherin wohnte seit ihrem zweiten Lebensjahr in New York, wo sie in einem puertoricanischen und sozial eher schwierigen Viertel aufwuchs. Als sie mit neun Jahren erfuhr, dass ihr lateinamerikanischer Vater nicht ihr leiblicher Vater ist, begann eine lang anhaltende Identitätskrise. Suzanne Vega hatte sich bis dahin stets als halbe Puertoricanerin gefühlt.
Zu dieser Zeit fing sie an Gedichte zu schreiben. Außerdem spielte sie schon als Kind Gitarre. Mit 14 schließlich komponierte und textete sie ihr erstes Lied. Suzanne Vega studierte zunächst modernen Tanz an der LaGuardia High School of Music & Art and Performing Arts in New York. Doch schon bald stellte sie fest, dass die Musik ihre wirkliche Berufung bedeutete. In der Zeit ihres Anglistik-Studiums am Barnard College der Columbia University trat sie nebenbei auf kleineren Bühnen in Greenwich Village, einem New Yorker Künstlerviertel, auf.
1984 sollte sie ihren ersten Plattenvertrag bekommen. Die Musik für ihre Gitarre schreibt Suzanne Vega selbst. Wenn die Titel produziert werden, handelt es sich dann um Arrangements für eine mehrköpfige Band. Vor allem zwei Lieder ihrer zweiten Platte machten Suzanne Vega berühmt. In „Luka“ schildert sie auf eindrückliche Art und Weise das Leben aus der Sicht eines von den eigenen Eltern missbrauchten Kindes. „Tom’s Diner“, ein Song über Tom’s Restaurant, wurde vor allem durch die Coverversion der Band DNA sowie durch die Tatsache bekannt, dass es das erste Lied war, welches jemals in MP3-Format konvertiert worden ist.
Die Lieder von Suzanne Vega sind manchmal rockorientiert, manchmal eher durch akustischen Folk beeinflusst. Anleihen aus dem Jazz verleihen vielen Stücken die rauchige und kribbelige Atmosphäre von Nightclubs. Dance-Beats werden ebenso experimentell gemischt, wie Elemente aus dem Industrial Noise. In ihren anspruchsvollen Texten behandelt sie Emotionen, Schicksalhaftes und Mystisches, und hebt sich dadurch vom allgemeinen Musik-Einerlei ab. Vegas klare und frische Stimme ist geradewegs prädestiniert zu, diese anrührenden Texte zu singen. Außer als Musikerin ist Vega auch schriftstellerisch tätig. So veröffentlichte sie 1999 mit „The Passionate Eye: The Collected Writing of Suzanne Vega“ eine Sammlung von Gedichten, Essays und Liedtexten.
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Mittwoch, 02. Juli 2008, 15:18 Uhr
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