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Stefan Raab Portrait


Stefan (Konrad) Raab wurde am 20. Oktober 1966 in Köln geboren und war Jurastudent, sowie Metzgereiauszubildender. Mehrmals die Woche führt er durch die Talk- und Comedyshow „TV Total“. Sein Repertoire umfasst allerdings weitaus mehr, als nur die Moderationstätigkeit. So fungiert Raab weiterhin als Musiker, Musikproduzent und als kreativer Kopf in seiner eigenen Fernsehproduktionsfirma Raab TV, die eine Tochtergesellschaft der Brainpool TV GmbH darstellt.

Stefan Raab fiel während seiner gesamten Karriere immer wieder durch sein herausragendes musikalisches Gehör auf, welches in der deutschen Medienlandschaft nahezu einzigartige praktische Anwendung fand. Als Beispiel dafür dient der so genannte „Maxi Biewer Rap“, den er im Rahmen seiner Sendung „TV Total“ komponierte. Hier bemerkte er eine kuriose Taktregelmäßigkeit in einem von Fernsehmoderatorin Maxi Biewer gesprochenen Wettertext. Diesen Text unterlegte er sodann mit einem Rapmusikarrangement, wobei er bemerkenswerter Weise ohne jedwede Veränderung des Originalmaterials auskam.

Seine musikalische Karriere begann allerdings schon im Jahr 1990, als er für diverse TV-Magazine Werbejingles komponierte. In der Folge zog er sein eigenes Musiklabel „RARE“ (Raab Records) auf und schrieb unter anderem Songs für Bürger Lars Dietrich und Die Prinzen. Im selben Jahr erschien auch sein erstes Album unter dem Titel „The Best of Schäng and the Gäng Vol. 3“.

Nachdem er 1994 als „Stefan Raab & die Bekloppten“ den Song „Böörti Böörti Vogts“ auf den damaligen Fußballbundestrainer sang, stellten sich erste musikalische Erfolge ein und er erklomm Platz 4 der deutschen Single Charts. Er erlangte in der Folge durch das Mitwirken prominenter Fernsehgrößen wie etwa Jürgen Drews und Bürger Lars Dietrich immer größere Aufmerksamkeit und erhielt im Jahr 1997 schließlich den ECHO als bester nationaler Produzent. Ein Jahr später wirkte er erfolgreich am Eurovision Song Contest mit, indem er den Hit „Guildo hat euch Lieb“ für GrandPrix-Teilnehmer Guildo Horn schrieb, der damit Platz 7 erreichte. Im Mai 2000 ließ er eine aktive Teilnahme mit dem Lied „Wadde hadde dudde da?“ folgen und erreichte sogar Platz 5. Seinen größten musikalischen Erfolg erzielte Raab mit dem Nummer 1-Hit „Maschendrahtzaun“.

Stefan Raab ist einer der größten Förderer unbekannter musikalischer Talente. So verdiente er sich Respekt und Anerkennung für die Ideen seines Musikwettbewerbes „Bundesvision Song Contest“, sowie der mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichneten Castingshow „SSDSGPS“.


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VÖ: 2005


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