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Rooney Biographie

Rooney

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Rooney sind eine junge, wilde, aber vor allem extrem ehrgeizige Rock & Roll Band.

“Wir wollen, dass die Rockmusik wieder ein Teil der Popkultur wird,“ sagt Robert Carmine, Sänger und Gitarist der 5-köpfigen Truppe aus Los Angeles.

Falls jemand für diese knifflige Angelegenheit geeignet wäre, dann sicherlich Carmine, Gitarrist Taylor Locke, Schlagzeuger Ned Brower, Bassist Matthew Winter und Keyboarder Louis Stevens. Diese Jungs entschlossen sich am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts, Rooney ins Leben zu rufen.

„Was heutzutage als Pop angesehen wird, entspricht nicht meinen Vorstellungen davon.“ fügt Carmine hinzu.

Nach der Veröffentlichung des selbstbetitelten Rooney Debüt-Albums, das letzten Frühling bei Geffen Records erschien, wurde das (amerikanische) Popbusiness regelrecht gezwungen, diese Band zur Kenntnis zu nehmen.

Dank der zutiefst harmonischen Hitsingle „Blueside“ wurden rasch sämtliche US Rock- und Alternativ Radiosender auf Rooney aufmerksam, wie auch hochkarätige Musiksender wie MTV, Fuse oder MTV2 und so rockten die Amerikaner dementsprechend Dutzende Hallen voller dankbarer Musikliebhaber landesweit. Außerdem spielten sie Konzerte wann immer und wo immer sie konnten.

Rooney reisten quer durch die Vereinigten Staaten, Europa und Japan, in letzteren beiden jeweils als Hauptact der Show, sowie als Support Act von Bands wie Weezer, die Donnas, Travis und den Strokes. Natürlich wurden die angesagtesten Festivals Lollapalooza und das Coachella Valley Music & Arts Festival auch nicht ausgelassen.

Der Rolling Stone pries ihre glorreichen Hymnen und ernannte Rooney zu einer der 10 heißesten Band des noch jungen Jahres 2004. Der Entertainment Weekly platzierte sie auf seiner angesehenen „Must List“. Die New York Times schrieb: „Die vielversprechendsten Newcomer dieses Jahres.“ Populäre Late Night Programme wie die David Letterman Late Show, der Tonight Show mit Jay Leno und bei Jimmy Kimmel Live standen ebenso auf ihrem völlig überlasteten Terminkalender.

Und man hat die vage Vermutung, dass dies erst der Anfang ist.

Im Jahre 1999, als Carmine und Locke noch zusammen dieselbe High School besuchten, verliebten sich beide in dasselbe Mädel. „Sie wollte von uns beiden nichts wissen. Also entschieden wir uns Songs zu schreiben,“ beichtet Carmine kleinlaut. Nach stundenlangen herumexperimentieren an ihren beliebtesten Songs, schlossen sich Brower, Winter und Stephens dem damaligen Coverduo an.

Brower erklärt: „Wir haben eine außergewöhnliche Chemie zusammen. Unsere persönlichen Vorlieben wie auch Talente passen sich reibungslos an und bilden unseren speziellen Sound.“

Dass was Rooney von ihren Kollegen unterscheidet, ist das Widerstreben ihre Einflüsse, die von den Beatles und den Beach Boys bis hin zu den Cars und den Ramones reichen, einfach nur zu reduplizieren.

Wir alle lieben die alten Rocknummern, aber ich fühle mich deshalb nicht als eine „Retroband”, so Stephens. “Ich habe nicht das Gefühl das wir aus einer anderen Zeit kommen.“

„Wir sind moderne Klassiker“, fügt Brower hinzu.

Rooney spiegeln authentisch ihre südkalifornischen Einflüsse wieder, die diesen einzigartigen Sound geschaffen und geformt haben. Mitreißende Refrains, herzwärmende Töne, vielschichtige Harmonien und perfekt in Szene gesetzte Instrumentarrangements kollidieren hier mit pfiffigen Texten, düstere Anspielungen und persönlichen Anekdoten aus dem Alltag.

Zwar etwas positiver eingestellt als die Majorität der New Yorker und Londoner Rockkollegen, bedeutet das noch lange nicht, dass hier alles nur Friede, Freude, Eierkuchen ist. Rooney präsentieren ein facettenreiches Angebot an musikalischen wie auch emotionalen Eindrücken in ihrer Musik.

“Als wir alle aus der Schule kamen, wussten wir nicht so richtig was wir mit uns anfangen sollten, also spielten wir weiter munter unsere Songs runter, “ erzählt Carmine. „Alles nahm von dort an seinen Lauf.“

Entschlossen eine vernünftige Rockband zu sein, realisierten Rooney schnell, dass sie sich nur aufeinander und auf ihre Fans verlassen konnten und peilten so die nächste Stufe auf der Erfolgsleiter an.

“Wir haben 4 Jahre damit zugebracht, uns die Seele aus dem Leib zu promoten,“ erklärt Winter. „Einen kleinen Club nach dem anderen, um danach in größeren auftreten zu können. Wir haben hart daran gearbeitet, eine gute Live Band zu werden.“

Während der letzten 4 Jahre haben Rooney immer wieder Shows quer durch Südkalifornien gespielt, und dabei über 10,000 Kopien der ersten 3 EP`s verkauft.

Durch völlig ausgebuchte Kultsäale wie The Roxy und The Troubadour wurden innerhalb kürzester Zeit mehrere Plattenfirmen auf diese Burschen aufmerksam.

Da war es auch nicht weiter verwunderlich, dass Geffen Records Rooney unter Vertrag nahmen.

Hinter den Reglern standen die Produzenten Keith Forsey und Brian Reeves die unter anderem schon für Simple Minds, Billy Idol, die Psychedelic Furs und die Pet Shop Boys tätig waren. Anstatt passiv die Aufnahmen zu beobachten, hatten die 5 Jungs einen hörbaren Einfluss auf das Endresultat.

“Wir waren schon immer von spärlichen Produktionen fasziniert und den Einstellungen der jeweiligen Instrumente,“ erläutert Locke. „Jeder Bruchteil ist nun mal ausschlaggebend. So sehen wir das halt, egal ob wir zu Hause oder in einem riesigen Studio sitzen.“

Interscope Geffen A&M Vorstandsmitglied und Kultproduzent Jimmy Iovine, der seit den 80iger Jahren nichts mehr anfassen wollte, fühlte sich bei diesen Ausnahmetalenten berufen selbst Hand anzulegen und der Spitzensingle „I`m Shakin“ seinen erfahrenen Touch zu verleihen.

Der Rest ist Geschichte. Es ist wirklich unglaublich sich vorzustellen, dass Rooney so viel in so kurzer Zeit erreicht haben.

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