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Rihanna Biographie

Rihanna

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Die
Behauptung, das Jahr 2005 sei für die auf Barbados geborene Sängerin Rihanna
ein besonders ereignisreiches und lehrreiches gewesen, grenzt an Untertreibung.
Denn nicht nur hat die hübsche Sängerin mit dem hypnotischen „Pon De Replay“
– dessen Bass gleichermaßen aus unzähligen Autos dröhnte und reihenweise
Barbecues in Partys verwandelte – eine der beliebtesten Singles des vergangenen
Jahres aufgenommen; auch ihre exotische Persönlichkeit wusste die Massen zu
begeistern.



„So viele
Dinge sind geschehen, dass ich manchmal den Eindruck habe, ich bin in nur einem
Jahr um fünf Jahre gereift“, erklärte sie kürzlich. Bereits als Def Jam Records
Rihannas Debütalbum Music of the Sun veröffentlichte,
stand fest, dass sie mehr sein würde als ein weiteres, x-beliebiges
One-Hit-Wonder. Mit einer Herangehensweise, die an Motown-Künstlerinnen aus den
guten alten Soul-Heydays erinnert, hat Rihanna im Handumdrehen die ganze
Welt bereist. 



Im
vergangenen Jahr konnte man gleichermaßen miterleben, wie Rihanna mit Gwen
Stefani
überdimensionale Bühnen rockte, wie sie in Japan Konzert-Venues
förmlich aus den Angeln hob, in Los Angeles für Cover-Fotos posierte, und
letztlich mit einer Rolle in Bring It On Yet Again (Girls
United III
) sogar ihr Filmdebüt gab. Mit dem ruhigen Leben, das sie
einst in der St. Michael-Gemeinde auf Barbados geführt hatte, hatte das sicher
nicht mehr viel gemein. Robyn Rihanna Fenty hat ihren Einstieg in die
Musikwelt jedoch unversehrt überstanden. Heute ist sie laut eigener Aussage
bereit für all das, was ihr dieses Jahr bringen mag –, denn sie steht bereits
mit ihrem Nachfolgealbum in den Startlöchern: A Girl Like Me.



„Ich bin
letztes Jahr so viel reifer geworden. Alles geschah einfach so: Ich hatte meine
Familie mit deren Unterstützung verlassen, um in die Staaten zu ziehen und dort
meine Träume zu verwirklichen. Zuerst fühlte es sich ganz schön unheimlich an,
ohne Freunde oder Familienangehörige, also ganz alleine ein Studio zu
betreten“, erinnert sich Rihanna heute.

„Das Jahr 2005 hat mir gezeigt, wie wichtig Hingabe und
die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen sind, wenn man seine Träume
verwirklichen will. Um fünf Uhr morgens aufstehen, sofort zur Probe, dann das
Training, Hausaufgaben, Interviews, Video-Drehs, nie einen Tag frei – all das
wirkte immer so glamourös, aber letztlich ist es doch harte Arbeit. Das habe
ich gelernt. Meine Liebe zur Musik wird immer gleich stark bleiben – aber jenen
Blick durch die rosarote Brille, den ich früher hatte, den habe ich inzwischen
teilweise abgelegt.“



„Oft kam
es im vergangenen Jahr vor, dass ich einzig von Älteren umgeben war. Niemand in
meinem Alter war mit mir unterwegs. Als ich dann anfing, am neuen Album zu
arbeiten, wollte ich, dass es sich so anfühlt, als ob ich mich mit
Gleichaltrigen unterhalte“, erzählt die 18-jährige Sängerin. „Viele Leute
denken, dass man, nur weil man noch jünger ist, noch keine komplexen Gefühle
haben kann. Doch das stimmt einfach nicht. Wir setzen uns genauso mit dem
Leben, der Liebe und mit gebrochenen Herzen auseinander – genau wie eine ältere
Frau es tun würde. Mein Ziel war es, für A Girl Like Me Songs zu
schreiben, in denen diejenigen Gefühle von jungen Frauen artikuliert werden,
die andere oftmals nicht aussprechen können.“



So hat
sich Rihanna aus ihren harmonischen Höhenflügen direkt auf die
Tanzfläche fallen lassen und kehrt mit einer Single zurück, die wiederum dafür
sorgen wird, dass DJs allerorts angebettelt werden, den Song doch noch einmal
zu spielen. Denn das von Jason Rotem produzierte, siedend heiße „S.O.S.“
wird den diesjährigen Sommer schon im Frühjahr einläuten. Eine Mischung aus
einem hypnotischen Beat und einer verführerischen Melodie, bedient sich „S.O.S.“
bei dem Soft-Cell-Klassiker „Tainted Love“, nur um auf diesem Elektro-Fundament
eine Soul-Hymne entstehen zu lassen, die von der Liebe handelt.



„Schon
beim ersten Anhören des Tracks war ich vollkommen sprachlos, und drei Tage
später machten wir bereits die ersten Aufnahmen“, erzählt Rihanna. Der
atemberaubende Sound von „S.O.S.“ wurde im Handumdrehen als Song für den
Launch der neusten Nike-Women’s-Kollektion auserwählt – das Video ist unter
NikeWomen.com zu finden. „Die Arbeit an diesem Werbespot war ebenfalls eine
gänzlich neue Erfahrung“, berichtet sie. „Wir haben ganze sechs Tage gedreht –,
doch die Arbeit mit dem Choreographen Jamie King (Madonna und Shakira)
war einfach unfassbar.“



Mit dem
Ziel, sich als Künstlerin weiter zu entwickeln, hat Rihanna zudem einen
unwiderstehlichen Herzschmerz-Song namens „Unfaithful“ aufgenommen. Von
ihrem Labelkollegen Ne-Yo und Stargate geschrieben, erzählt „Unfaithful“
die tragische Geschichte einer Beziehung, die von Seitensprüngen zerrüttet
wird.



Doch ist
es in diesem Fall die Frau, die fremdgeht. „Es gibt so viele Songs, in denen
Männer vom Fremdgehen berichten. Sie reden in der Regel so darüber, als ob das
alles ein einziges Spiel wäre. `Unfaithful´ jedoch handelt nicht nur
davon, wie es ist, seinen Typen zu betrügen. Es geht um den Schmerz, der für
beide Seiten damit einhergeht.“



Der wohl
überraschendste Track ist die Mischung aus Rock und Exotischem, die „Kisses
Don’t Lie“
ausmacht. Evan Rogers und Carl Sturken, die Leiter
ihrer eigenen Produktionsfirma SRP, benutzten in diesem Fall eine Kombination
aus karibischen Elementen, E-Gitarren-Riffs und einer fesselnden Bassline: „Auf
Barbados war ich nie wirklich mit Rockmusik in Kontakt gekommen“, gesteht Rihanna.
„Doch die Tour mit Gwen hat meine Einstellung dazu auf den Kopf
gestellt. So kam es, dass ich, als ich gerade mit L.A. Reid, dem Vorsitzenden
von Def Jam, über meine Pläne fürs Album sprach, von vornherein klarstellte,
dass ich auch mit Rock-Elementen herumexperimentieren wollte.“

 



Während
der Aufnahmen, die zu A Girl Like Me führten, brach Rihanna
zudem kurzerhand nach Jamaika auf, um gemeinsam mit Sean Paul das Duett „Break
It Off“
einzusingen. „Ich liebe Sean Pauls Musik“, erzählt Rihanna
mit einem Lächeln auf den Lippen. „Bevor wir gemeinsam ins Studio gingen,
nahm er mich mit ins Bob Marley-Museum. Das war perfekt, um in die richtige Stimmung
für die Aufnahmen zu kommen. Als wir schließlich am Mikrofon standen, hatte ich
das Gefühl, dass Marleys Geist uns im Studio zur Seite stand.“



Die
hübsche Sängerin untermauert mit A Girl Like Me ein weiteres Mal,
dass ihr Debüt keinesfalls eine Eintagsfliege war. Nachdem sie schon mit ihrem
Vorgängeralbum Music Of The Sun über eine Million Alben verkauft
hat, wird Rihanna auch den kommenden Sommer dominieren. 

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1 Kommentare zu Rihanna Biographie

Autor Kommentar

Gast

18.09. 15:57 Uhr

cool

ich finde rihanna üüüüübelst cool und bin froh drüber diese biographie gelesen zu haben denn jetz weiß ich mehr über sie