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R.E.M. Portrait


R.E.M.
Die US-amerikanische Rockband R.E.M. ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Bands. R.E.M. lassen sich musikalisch nur schwer einordnen. Sie bewegen sich mit ihrer Musik zwischen Pop- und Rockmusik, doch meistens werden sie unter dem Alternative-Rock eingeordnet. Da sie häufig Country- und Folk-Elemente einbeziehen, erinnert ihre Musik stilistisch an die Byrds und Beach Boys. Es überlagern sich stets Underground-Touch mit Mainstream-Anleihen. Das große Vorbild von R.E.M. ist der berühmte Nirvana-Sänger Kurt Cobain, der sie sehr inspiriert.

Zwischen 1978 und 1981 gründete sich die College-Band namens "Twisted Kites" in dem US-amerikanischen Athens. Ihren ersten Auftritt hatten sie auf dem Geburtstag einer Freundin, wo sie die Party mit Cover-Versionen aufheizten. Nach längerem Überlegen, einen anderen Namen für ihre Band zu finden, nahm Band-Mitglied Stipe ein Wörterbuch und erwählte Ziellos einen Eintrag. Fortan nannten sie sich R.E.M., was die Abkürzung vom REM-Schlaf ist.

Ihre erste Veröffentlichung war die EP "Chronic Town" im Mai 1982, die bereits sehr viel Erfolg hatte und es bis in die Top 5 von den College Radio Charts. Ein Jahr erschien dann ihre Debüt-LP "Murmur", die durch den eigenwilligen Stil hoch gelobt wurde und sogar 30 Wochen in den Billboard-Charts vertreten war. Die nächsten Jahre hatten sie zahlreiche Auftritte und Konzert-Touren (u.a. mit The Police) und es folgten 2 weitere Alben, woraufhin ihnen dann ihr Starstatus bewusst wurde. Sie fühlten sie zeitweise von den zahlreichen Auftritten ausgebrannt, was sich dann auch in ihrer Musik bemerkbar machte.

Das 1986 erschienene Album "Lifes Rich Pageant" wurde über 500.000-mal verkauft und sie erhielten somit ihre erste goldene Schallplatte. Mit dem R.E.M.-Album "Document" fanden sie erstmals dann auch Beachtung über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus. Das Album beschäftige sich sehr intensiv mit Politik und den Gefühlswelten der Bandmitglieder. Nach einem Labelwechsel und dem Erscheinen ihres "Green"-Albums gingen sie, mittlerweile als Welt-Stars, auf eine Welttournee, bevor sie einige Jahre Pause machten.

Im Jahr 1991 gelang R.E.M. mit der Platte "Out Of Time" und dessen Single-Auskopplung "Losing My Religion" der kommerzielle Durchbruch. R.E.M. verabschiedeten sich von großen Konzerten und spielten nur noch vereinzelt in Clubs mit akustischen Instrumenten. Das darauf folgende Album "Automatic For The People" war mit über 18 Millionen verkauften Scheiben ihr erfolgreichstes überhaupt. Danach kehrten sie mit "Monster" zeitweise stilistisch zu ihren Punk-Ursprüngen zurück, direkter und ungekünstelter. Das darauf folgende "New Adventures in Hi-Fi" hingegen ist hauptsächlich ein Rockalbum.

Nach 14 veröffentlichten Alben und über 25 Jahre Karriere befassen sie sich textlich immer noch sehr viel mit aktueller Politik und der eigenen Gedankenwelten der Bandbesetzung, die sich im Laufe der Jahre mehrmals änderte.

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