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Matthias Sagorski Biographie

Matthias Sagorski

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Ende Juni 2007 tritt in Florian Silbereisens „Das
Sommerfest der Volksmusik“ ein gänzlich unbekannter Sänger vor die
Fernsehkameras und gewinnt die Herzen von Millionen Zuschauern im Sturm. Sein
Name ist Matthias Sagorski, sein gelernter Beruf ist der des Heizungsbauers.
Berufen fühlt er sich allerdings zum Sänger und schlägt als solcher alle
Mitbewerber aus dem Rennen, die sich für das bis dato einmalige Casting der
Schlagerwelt beworben hatten. Mit „Mi Canto De Amor“, dem gefühlvollen
Liebeslied aus der Feder des Michelle- und Juliane-Werding-Produzenten Andreas
Bärtels, entscheidet Matthias Sagorski die TED-Umfrage unter den Zuschauern der
Live-TV-Show souverän für sich. Der Startschuss für eine Erfolgsgeschichte, die
es in dieser Form vorher noch nicht gegeben hat, ist gefallen. Einmalig ist
sie, weil die in der Pop-Welt längst etablierten Castings, erstmals auch einem
Schlager-Nachwuchstalent den erhofften Karrieresprung ermöglicht. Experten sind
sich schnell einig in ihrem Urteil. Seiner gefühlvollen Stimme, seiner
natürlichen Ausstrahlung und seinen bisherigen Bühnenerfahrungen, verdankt der
26jährige, junge Mann aus dem westfälischen Städtchen Minden die Realisierung
seines lange gehegten Wunsches, irgendwann professionell Musik machen zu
können. Hobbymäßig lebte er seine Leidenschaft für Musik als Sänger einer
lokalen Coverband nämlich schon ein paar Jahre lang. Meistens am Wochenende,
wenn sich sein Blaumann in der Waschmaschine drehte. „In dem Moment, als ich im
‚Frühlingsfest der Volksmusik’ sah, dass ein Sänger für die wunderschöne
Ballade ‚Mi Canto De Amor’ gesucht wurde, wusste ich, dass ich mich bewerben
muss. Das Lied gefiel mir auf Anhieb super und so wusste ich, dass das Casting die
einmalige Chance für mich war, meinen Traum zu verwirklichen“, erinnert sich
Matthias Sagorski an die Initialzündung, die ihm letztlich den Weg ins
Profilager des modernen Schlagers ebnete.



Über 300 Bewerbungen gingen beim MDR ein, unter denen
eine Jury, bestehend aus Erfolgsproduzent Andreas Bärtels,  Künstlermanager Uwe Kanthak und Stefan Ultsch
von EMI Music Germany, die größten Talente auswählte. „Als mir mitgeteilt
wurde, einer der drei Finalisten zu sein, stieg mein Adrenalinpegel natürlich
ins Unermessliche“, erinnert sich Matthias Sagorski. „Zumal wir drei Finalisten
den Song live vor einem riesigen TV-Publikum singen mussten. Instinktiv wusste
ich aber, dass ich mich nicht verstellen muss. Ich wollte versuchen Ich selbst
zu sein und möglichst viel meiner bisherigen Erfahrungen in meinen Auftritt
einfließen zu lassen. Die Natürlichkeit meiner großen Helden, wie Nino de
Angelo, Roland Kaiser und G.G. Anderson, zu denen ich schon seitdem ich
Teenager war, hoch schaute, diente mir dabei als Vorbild.“ Sein natürlicher
Charme kam an, das Publikum spürte sofort, dass mit Matthias Sagorski ein
junger Mann auf der Bühne stand, dessen Herz ganz für den Schlager schlägt. Der
Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. Inzwischen weiß der sympathische
Westfale längst, dass sein Entschluss, das Heizungsbauerwerkzeug gegen das
Mikrofon einzutauschen, goldrichtig war. Denn mit „Mi Canto De Amor“, seinem
mit Spannung erwarteten Debütalbum, steht der nächste große Schritt auf der
Karriereleiter des Ausnahmetalents an.



Die 13 Songs, produziert und geschrieben von Andreas
Bärtels, untermauern eindrucksvoll, wie intensiv und leidenschaftlich Matthias
Sagorski sich mit zeitgemäßem Schlager schon seit vielen Jahren beschäftigt.
Dass sein Sieg bei der Castingshow nicht das Resultat von Glück ist, beweisen
sein Können und die unüberhörbare Qualität seines Gesangs, mit dem er seine
Zuhörer facettenreich und in jeder Nuance authentisch auf eine musikalische
Weltreise entführt. Wie im sehnsuchtsvollen „Die Perle des Indischen Ozeans“,
in dem sich Fernweh und die pure Exotik des weißen Strands von Sansibar
spiegeln. Welche Frau könnte widerstehen, wenn sie vom attraktiven Matthias
Sagorski mit seinem einnehmenden Lächeln in „Tango, Tango“ passioniert zum Tanz
aufgefordert würde? Gleich darauf berührt er in der wehmütigen, gefühlvollen
Ballade „Was ich für dich fühl“ die Herzen seiner Zuhörer mit ganz großem Kino,
nur um im Anschluss mit rassigen Latino-Rhythmen in „Viva la Vida – Küss mich
zum Himmel“ sein feuriges Temperament zu präsentieren. Wie essentiell wichtig die Liebe in unserer oft sehr
unpersönlichen Welt ist, konstatiert Matthias Sagorski im hymnenartigen
„Mary-Lou“.  Ein Hauch von Kuba umweht
den Salsa von „Amore mio, mi amor“, bevor „Du musst ein Engel sein“ das
intensiv gefühlte Finale einläutet. „Diese wunderschöne Pianoballade, ein Lied
vom Vaterwerden, ist eine Ode an meine Tochter, der im Oktober zur Welt kommen
wird“, erzählt Matthias Sagorski und schämt sich nicht für die Freudentränen,
die ihm bei den Aufnahmen dieses Songs im Studio vor Rührung immer wieder über
die Wangen liefen.



Zweifel daran, dass sein Sprössling den Papa nach der
Geburt oft zu Gesicht bekommen wird, sind allerdings angebracht. Denn schon
einen Tag nach der Veröffentlichung seines Debütalbums „Mi Canto de Amor“ wird
Matthias Sagorski, der sich selbst als Familienmensch bezeichnet und so oft es
geht Zeit mit seiner Großfamilie verbringt, erneut in Florian Silbereisens
beliebter Musiksendung „ Das Herbstfest der Volksmusik“ auftreten. Und das ist
erst der Anfang einer hoffnungsvollen Karriere, die dem überaus sympathischen
Sänger nicht zuletzt schon wegen seiner großen Fangemeinde und der einstimmigen
Expertenmeinung gewiss ist. 

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