Leonard Cohen Portrait
Leonard Cohen wird am 21.09.1934 in Montreal als Sohn von Nathan und Masha Cohen geboren und wächst in der jüdischen Unternehmerfamilie behütet und mit einem gewissen Maß an Wohlstand ausgestattet auf. Sein Vater stirbt als Leonard erst neun Jahre alt ist.
Er spielt zwar ab 13 Gitarre, teilweise auch öffentlich mit einer Country-Folk-Band, ist aber eher an Literatur interessiert und es deutet noch nichts darauf hin, dass Cohen einmal weltweit 6 Millionen Platten verkaufen wird.
Ab 1950 beginnt er ernsthaft Gedichte zu schreiben und schreibt sich dementsprechend im Jahre 1951 für ein Studium an der McGill Universität ein. Dort besteht er 1955 seine Examen und wird besonders für kreatives Schreiben und Literatur ausgezeichnet.
1956 und 1961 veröffentlicht er Gedichtbände, die ihm einen Ruf als Lyriker innerhalb Kanadas einbringen und in der Folge beginnt er durch Europa zu reisen, wo er sich schließlich auf der griechischen Insel Hydra niederlässt und von dort aus zwei Romane und im Jahre 1964 wiederum einen Gedichtband mit dem Titel „Flowers for Hitler“ veröffentlicht.
1967 geht Cohen nach New York, mit dem Ziel dort Sänger und Songwriter zu werden. Er lebt im Chelsea Hotel, dass vor allem durch Andy Warhol und seine Factory Berühmtheit erlangte und noch im gleichen Jahr tritt er erstmalig auf dem Newport Folk-Festival als Sänger auf. Dort wird er von Columbia Records entdeckt und so erscheint kurze Zeit später sein erstes Album „Songs of Leonard Cohen“, welches auf Anhieb ein Erfolg wird.
Hatte Cohen eigentlich die Musik nur als ein Mittel zum Gelderwerb gesehen, um sich damit seinen Schriftstellerberuf finanzieren zu können, so änderte sich diese Positionierung in den folgenden Jahren. 1969, 1971, 1972, 1974, 1977 und 1979 erscheinen jeweils weitere Alben, die alle erfolgreich sind, wobei Cohen immer den Ruf als großer Melancholiker und Held der Depressiven inne hatte.
Nach einer Schaffenspause knüpft er erst 1984 wieder an frühere Erfolge an und es fällt auf, dass sich Cohen von jetzt an verstärkt mit religiösen Inhalten beschäftigt, die vielfach die von Selbstzweifeln und düsteren Gedanken seiner vorherigen Werke ablösen.
1992 erscheint mit „The Future“ ein politisches Album, geprägt von der Maueröffnung und dem Zusammenbruch des Kommunismus zeigt Cohen, dass er den globalen Optimismus der Gesellschaft nicht teilt. Im Zuge dieser Lebensauffassung zieht sich Cohen schließlich in ein buddhistisches Kloster zurück, wird dort 1996 zum Mönch geweiht und steht dem Musikmarkt für lange Zeit nicht zur Verfügung.
Erst im Jahr 2001 erscheint wieder ein Album von ihm, gefolgt von weiteren Werken, die im Vergleich zu seinem früheren Schaffen eine große Veränderung aufzeigen. Viele frühere Fans sind enttäuscht und empfinden den neuen Stil von Cohen als seicht. Im Jahr 2005 erscheint mit „I´m Your Man“ ein Film über Leonard Cohen und er selber ist musikalisch wieder ausgesprochen aktiv. Schon jetzt ist bekannt, dass im Jahr 2008 die Aufnahme Cohens in die Rock and Roll Hall of Fame stattfinden wird.
Er spielt zwar ab 13 Gitarre, teilweise auch öffentlich mit einer Country-Folk-Band, ist aber eher an Literatur interessiert und es deutet noch nichts darauf hin, dass Cohen einmal weltweit 6 Millionen Platten verkaufen wird.
Ab 1950 beginnt er ernsthaft Gedichte zu schreiben und schreibt sich dementsprechend im Jahre 1951 für ein Studium an der McGill Universität ein. Dort besteht er 1955 seine Examen und wird besonders für kreatives Schreiben und Literatur ausgezeichnet.
1956 und 1961 veröffentlicht er Gedichtbände, die ihm einen Ruf als Lyriker innerhalb Kanadas einbringen und in der Folge beginnt er durch Europa zu reisen, wo er sich schließlich auf der griechischen Insel Hydra niederlässt und von dort aus zwei Romane und im Jahre 1964 wiederum einen Gedichtband mit dem Titel „Flowers for Hitler“ veröffentlicht.
1967 geht Cohen nach New York, mit dem Ziel dort Sänger und Songwriter zu werden. Er lebt im Chelsea Hotel, dass vor allem durch Andy Warhol und seine Factory Berühmtheit erlangte und noch im gleichen Jahr tritt er erstmalig auf dem Newport Folk-Festival als Sänger auf. Dort wird er von Columbia Records entdeckt und so erscheint kurze Zeit später sein erstes Album „Songs of Leonard Cohen“, welches auf Anhieb ein Erfolg wird.
Hatte Cohen eigentlich die Musik nur als ein Mittel zum Gelderwerb gesehen, um sich damit seinen Schriftstellerberuf finanzieren zu können, so änderte sich diese Positionierung in den folgenden Jahren. 1969, 1971, 1972, 1974, 1977 und 1979 erscheinen jeweils weitere Alben, die alle erfolgreich sind, wobei Cohen immer den Ruf als großer Melancholiker und Held der Depressiven inne hatte.
Nach einer Schaffenspause knüpft er erst 1984 wieder an frühere Erfolge an und es fällt auf, dass sich Cohen von jetzt an verstärkt mit religiösen Inhalten beschäftigt, die vielfach die von Selbstzweifeln und düsteren Gedanken seiner vorherigen Werke ablösen.
1992 erscheint mit „The Future“ ein politisches Album, geprägt von der Maueröffnung und dem Zusammenbruch des Kommunismus zeigt Cohen, dass er den globalen Optimismus der Gesellschaft nicht teilt. Im Zuge dieser Lebensauffassung zieht sich Cohen schließlich in ein buddhistisches Kloster zurück, wird dort 1996 zum Mönch geweiht und steht dem Musikmarkt für lange Zeit nicht zur Verfügung.
Erst im Jahr 2001 erscheint wieder ein Album von ihm, gefolgt von weiteren Werken, die im Vergleich zu seinem früheren Schaffen eine große Veränderung aufzeigen. Viele frühere Fans sind enttäuscht und empfinden den neuen Stil von Cohen als seicht. Im Jahr 2005 erscheint mit „I´m Your Man“ ein Film über Leonard Cohen und er selber ist musikalisch wieder ausgesprochen aktiv. Schon jetzt ist bekannt, dass im Jahr 2008 die Aufnahme Cohens in die Rock and Roll Hall of Fame stattfinden wird.
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