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Kylie Minogue Biographie

Kylie Minogue

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Wie viele weibliche Popstars hat auch Kylie Minogue mal ganz klein angefangen: Mit 12 Jahren gab sie im TV ihr Schauspieldebut, mit fünfzehn übernahm sie 1985 ihre erste Hauptrolle. Nach dem Ende der Schulzeit wurde sie im Jahr darauf mit der Seifenoper "Neighbours" weltberühmt.

Ähnlich kometenhaft verläuft zunächst ihr Aufstieg im Musikgewerbe. Ihre erste Single "Locomotion" steht 1987 sieben Wochen auf Platz 1 in Australien. Die folgenden Singles ("I Should Be So Lucky" und "Got To Be Certain", 1988) erobern Großbritannien im Sturm und Kylie Minogues Longplay-Debut wird das weltweit bestverkaufte Album des Jahres 1988. Bis Anfang der 90er geht's weiter steil bergauf, fast jede Kylie Minogue-Single entert zu der Zeit die Top Ten der Charts.

An dem Erfolg sind wohl die eingängigen Melodien der Londoner Produzenten Stock/Aitken/Waterman ("Die englischen Dieter Bohlens") nicht ganz unbeteiligt - jedenfalls klingelt die Kasse nicht mehr so laut, nachdem sich Kylie 1992 im Streit von dem Trio trennt.

1993 unterzeichnet sie bei deConstruction/BMG und veröffentlicht dort 1994 das Album "Kylie Minogue". Obwohl die selbstbetitelte Scheibe musikalisch deutlich eigenständiger geraten ist, als frühere Minogue-Platten, kann sie an die alten Erfolge nicht anknüpfen. Schlagzeilen macht Kylie Minogue jetzt an der Seite von Michael Hutchence (im Leben) und Jean Claude van Damme (im Film "Streetfighters") oder mit ihrem Werbe-Engagement für H&M-Unterwäsche. Kritiker spötteln, ihre Röckchen schrumpften im gleichen Maß wie ihre Charterfolge.

Selbst "Where The Wild Roses Grow", das wunderbare Duett mit Nick Cave bedeutet 1995 zwar den ersten deutschen Top Ten-Hit seit Jahren, kann aber die hartherzigen Briten nicht erweichen.

Erst im Jahr 2000 scheinen die 'dürren' Zeiten vorbei zu sein. Kylies neues Label Parlaphone bereitet den Release ihres siebten Studioalbums gewissenhaft vor, hat angesehene Songschreiber (Paula Abdul) und Produzenten verpflichtet und sorgt für hilfreiche Schlagzeilen. Prompt erobert das vorab ausgekoppelte "Spinning Around" auf Anhieb Platz eins der britischen Charts. Auch das Album verkauft sich wie warme Semmeln und im Folgejahr steigt eine leicht geschürzte Kylie mit Fever erneut auf Platz eins der englischen Albumcharts ein. Na also. Geht doch.

2001 Fever
2000 Light Years
1998 Impossible Princess
1998 Intimate & Live
1994 Kylie Minogue
1991 Let's Get To It
1990 Rhythm Of Love
1989 Enjoy Yourself
1988 Kylie
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