Jahcoustix Biographie
Jahcoustix
Nairobi, Kenya, 1992: Als 14-jähriger Sohn eines deutschen Diplomaten entdeckt Dominik Haas aka Jahcoustix auf den staubigen Straßen der Ostafrikanischen Metropole die ersten Spuren der Musik, die seinem Leben eine klare Richtung geben würde: Roots-Reggae. Er ist von der positiven Lebenshaltung seiner in ärmlichster Umgebung aufwachsenden afrikanischen Mitmenschen fasziniert - und sieht sich als behüteter weißer Teenager mit dem brennenden Interesse an dieser Kultur und deren Musik konfrontiert. Neben einer Vielzahl an regionalen Einflüssen ist es hauptsächlich Reggae und Soul die Jahcoustix faszinieren. Fündig wird er da vor allem in der Musik seiner afrikanischen Freunde aus Schule und Community. Mit ihnen verbringt er die schulfreien Nachmittage hinter den Kassettenständen der fliegenden Händler, wo aus verbeulten Transistorradios die spirituellen Botschaften Peter Toshs und Israel Vibration auf die Straßen schallen. Dominik fängt an Gedichte zu schreiben, Gitarre zu spielen und in der Schulband Coverversionen beliebter Pophits zu singen. Doch er kehrt immer wieder zu den karibischen Vorbildern zurück. Nicht nur, was die Musik betrifft. Inspiriert durch Reggaetexte liest er die Bibel und beschäftigt sich mit den Lehren des jamaikanischen Philosophen und Nationalhelden Marcus Garvey. Ohne sich selbst als Rasta bezeichnen zu wollen, faszinieren ihn die humanistischen, menschheitsumarmenden Aspekte der Rastakultur. Als er 1998 nach acht Jahren Auslandsaufenthalt in Kenia und Ägypten nach Deutschland zurückkehrt, möchte Dominik seine Erfahrungen in den Dienst einer Musik stellen, die weder Hautfarben, Genres noch ideologische Begrenzungen kennt. "Organisch-akustischer Soul-Reggae" nennt er es selbst.
Neben seiner Ausbildung nimmt er eine Vielzahl an Demos auf und singt als Background-Vokalist bei den Münchner Reggae-Bands Headcornerstone und Dubios Neighbourhood. Letztere machen ihn wenig später zum Frontmann und zusammen verwachsen sie zu einer Einheit, die auch abseits von Jahcoustix Solokarriere kontinuierlich bestehen bleibt und durch zahlreiche Auftritte, auch als Backing-Band von Jahcoustix, von sich Reden macht. Ihr im Sommer 2003 erschienenes Debut-Album "Souljahstice" bereicherte die florierende deutschen Reggaeszene um ein entspanntes Münchner Roots-Reggae Flair.
Parallel dazu arbeitet Dominik als "Jahcoustix" an seiner Solokarriere, die es ihm erlaubt, seine Ideen abseits aller Genre Zwänge umzusetzen. Hier soll seine soulfule Stimme im Vordergrund stehen, ordnen sich die Songs seinem persönlichen Temperament unter. Ben Harper oder Finley Quaye zitiert der Sänger als Bezugsgrößen - auf keinen Fall jedoch möchte er sich "eine musikalische Uniform anlegen".
Was das für sein Songwriting bedeutet? "Wenn man im Schatten von etwas steht" sagt Dominik, der als Jahcoustix bereits mit Patrice und India.Arie die Bühne teilte, "dann kann man kein Licht für sich sein"; Und bezieht das Sprichwort sowohl auf seinen Begriff von Religion als auch den Versuch, erfolgreiche Rezepte alternativer Popstars einfach zu übernehmen. Es ist eine emotionale und organische Herangehensweise, die seine Songs prägen - vom Zeitgeist allerdings bleiben sie angenehm unbeleckt.
Er wolle, so Jahcoustix, mit seinen Songs ein Zeichen setzen gegen die "Hoffnungslosigkeit, die sich in meiner Generation ausbreitet". Statt seine Vorstellungskraft für die Suche nach der Wahrheit zu nutzen würden zu viele Energien von der Angst gebunden, alles zu verlieren: "Uprise And Shine" heißt die musikalische Antwort von Jahcoustix. Nein, hier geht es nicht darum, die Welt zu verändern - aber wie bringt es der Text von "This Prayer" in der Tradition Bob Marleys so schön auf den Punkt: "A chapter a day/ will keep the devil away..."
Neben seiner Ausbildung nimmt er eine Vielzahl an Demos auf und singt als Background-Vokalist bei den Münchner Reggae-Bands Headcornerstone und Dubios Neighbourhood. Letztere machen ihn wenig später zum Frontmann und zusammen verwachsen sie zu einer Einheit, die auch abseits von Jahcoustix Solokarriere kontinuierlich bestehen bleibt und durch zahlreiche Auftritte, auch als Backing-Band von Jahcoustix, von sich Reden macht. Ihr im Sommer 2003 erschienenes Debut-Album "Souljahstice" bereicherte die florierende deutschen Reggaeszene um ein entspanntes Münchner Roots-Reggae Flair.
Parallel dazu arbeitet Dominik als "Jahcoustix" an seiner Solokarriere, die es ihm erlaubt, seine Ideen abseits aller Genre Zwänge umzusetzen. Hier soll seine soulfule Stimme im Vordergrund stehen, ordnen sich die Songs seinem persönlichen Temperament unter. Ben Harper oder Finley Quaye zitiert der Sänger als Bezugsgrößen - auf keinen Fall jedoch möchte er sich "eine musikalische Uniform anlegen".
Was das für sein Songwriting bedeutet? "Wenn man im Schatten von etwas steht" sagt Dominik, der als Jahcoustix bereits mit Patrice und India.Arie die Bühne teilte, "dann kann man kein Licht für sich sein"; Und bezieht das Sprichwort sowohl auf seinen Begriff von Religion als auch den Versuch, erfolgreiche Rezepte alternativer Popstars einfach zu übernehmen. Es ist eine emotionale und organische Herangehensweise, die seine Songs prägen - vom Zeitgeist allerdings bleiben sie angenehm unbeleckt.
Er wolle, so Jahcoustix, mit seinen Songs ein Zeichen setzen gegen die "Hoffnungslosigkeit, die sich in meiner Generation ausbreitet". Statt seine Vorstellungskraft für die Suche nach der Wahrheit zu nutzen würden zu viele Energien von der Angst gebunden, alles zu verlieren: "Uprise And Shine" heißt die musikalische Antwort von Jahcoustix. Nein, hier geht es nicht darum, die Welt zu verändern - aber wie bringt es der Text von "This Prayer" in der Tradition Bob Marleys so schön auf den Punkt: "A chapter a day/ will keep the devil away..."
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