J.J. Cale Portrait
Zusammen mit Leon Russel entwickelt er Ende der 50er Jahre seinen unverwechselbaren Stilmix, zwischen Rock´N Roll, Blues und Country.
Nachdem er kurz in Nasville weilt, zieht es ihn 1964 nach Los Angeles wo er sein Geld als Toningenieur und als Gelegenheitsmucker verdient.
Zusammen mit den Leather-Coated Minds bringt er 1965 "Take a trip down sunset strip " heraus. Dieses Album wird zum persönlichen Grundstein seiner späteren Karierre.
Alsbald verlässt er Los Angeles und es zieht in zurück in seine Haimatstadt Tulsa. Dort richtet er sein eigenes Studio ein und nimmt erste Songs mit seiner legendären umgebauten Harmony-Gitarre auf.
1968 versucht er erneut sein Glück in Nashville, kehrt aber rasch zurück nach Tulsa, wo er 1970 mit "After Midnight" plötzlich in den Top 20 der US-Charts steht.
Ein paar Monate später, nach erfolgreichem Schreiben an neuen Songs, nimmt er er zusammen mit dem Produzenten Audie Aushworth, Albumfähiges Material in Nashville auf. J.J. Cale spielt dort alle Instrumente selbst ein, ausser das Schlagzeug.
Sein Debüt "Naturally" erscheint im Jahr 1972 und wird mit dem Hit "Crazy Mama" zu seinem grössten Erfolg. Weitere Songs, wie "Really" ( 1973 ) und "Oakie" (1974) folgen und bescheren J.J. Cale den Ruf eines eigenwilligen Musiker, der auf Musik-Mode-Stils pfeift und nur seiner eigenen Kreativität folgt.
1975 baut er zusammen mit seinem Produzenten Ashword sein eigenes Studio in Nashville. Bescheiden wohnt er in einem Wohnwagen an einem See.
Mittlerweile arbeitet er mit Neil Young und Art Garfunkel zusammen. Seine Songs werden von verschiedenen Interpreten gespielt, und so gelingt z. B. Lynyrd Skynryd 1976 ein Hit mit Cales Song" Call me the breeze ".
Ein weitere überaus bekannter Song, " Cocaine" , erscheint 1978. Obwohl auch heute noch sehr bekannt, ist der Song seinerzeit als mehr oder weniger Erfolglos zu betrachten. Das gesamte Album "Troubadour" - auch inhaltlich mit "Cocaine" bestückt, bringt ihm nur mäßigen Erfolg.
J.J. Cale verschwindet langsam von der Bildfläche und nur in Europa vermisst man etwas Interesse an "Shades" ( 1981 ), "Grasshopper" ( 1982 ) oder an "8" ( 1983 ).
Nach eigenen Aussagen verbringt er den Rest der 80er Jahre mit Van Halen hören und Rasen mähen.
Mitte der 90er Jahre freuen sich Fans über die Alben "Travel-Log"( 1990 ), "10" ( 1992 ) und "Close to you" ( 1994 ).
Von Sehnsucht nach Ruhe geplagt, zieht er sich in eine unwirtliche Gegend im südlichen Kalifornien, zurück.
Das Album "Guitar Man" erscheint 1996.
Nach dem Tod seines Produzenten, begibt er sich zurück nach Tulsa, wo er mit alten Kollgegen und Mitstreitern das Album " To Tulsa and back" aufnimmt.
Gemeinsam mit Eric Clapton erscheint 2006 das Album " The Road to Escondido".
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vom
15.05. 16:21 Uhr
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