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J.B.O. Portrait


J.B.O.

Als die Spaßvögel der deutschen Musikszene sind J.B.O. berühmt geworden. 1989 in Erlangen von Vito C. und Hannes "G.Laber" Holzmann gegründet, sollte die Band lediglich ein One-Show-Wonder bleiben. Die beiden versuchten durch ihre kreative Persiflage bekannter Welthits, einen bleibenden Eindruck beim Newcomer-Festival in ihrer Heimatstadt zu hinterlassen.

Ihr Stil war am Anfang vor allen Dingen durch genial-flache Interpretationen bekannter Welthits wie "We are the Champions" als "We are the Champignons" geprägt. Alles was irgendwie berühmt war und in einem flotten Metal-Stil interpretiert werden konnte, wurde auch in dieser Form gespielt. Mittlerweile präsentiert die Band aber auch viele Eigenkompositionen, wichtig ist J.B.O. alles mit Humor und Spaß rüberzubringen.

J.B.O. hießen in der Anfangszeit noch James Blast Orchester und wurden komplett ausgeschrieben. Jedoch gefiel das dem Ahnen des Namen, Big Band-Legende James Last überhaupt nicht. Nach einem Rechtsstreit musste die Band die verkürzte Form, J.B.O. annehmen, aufgrund dringender Plagiats- und Verwechslungsvorwürfe. Als kleiner Seitenhieb erscheint deswegen häufig James zensiert!chester auf ihren Alben.

Jedoch waren das nicht die letzten Auseinandersetzungen. Aufgrund ihrer Offenheit im Umgang mit Markennamen und ihren frechen Texte, hatten sie desöfteren Streitereien. So geschehen mit der Patrizier-Bräu AG, die sich in einem J.B.O. Text diffarmiert fühlten. Kurzum wurde der Name in Pariser Bier umbenannt. Andere Brauerein zeigten sich aber deutlich freundlicher gegenüber der Band. Die Brauerei Kitzmann, beheimatet in Erlangen, unterstützt die Band seit langem mit allerlei Erzeugnissen der Firma. Als Dank dafür verewigten J.B.O. die Firma bereits mehr als einmal in ihren Lyrics.

Veränderungen im Line-up erlebte die Band 2000. Die beiden Gründungsmitglieder Schmitti und Holmer Graap verließen die Band und wurden 2001 durch Ralph Bach und Wolfram Kellner ersetzt. Ihr 15-jähriges Jubiläum 2004, feierte das "Orchester" in neuer Besetzung natürlich in Erlangen, als echte Lokalpatrioten. Ein Jahr später gehörten sie zum Line-up des Abschiedskonzert der Böhsen Onkelz. In letzter Zeit war die Band auf vielen Festivals mit dabei, unter anderem auch beim bekannten Wacken Open Air.


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CD Headbangboing
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Headbangboing

VÖ: 2007


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Biography vom 15.05. 16:21 Uhr

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