Holy Moses Biographie
Holy Moses
Was einem 1980 in Form eines "Black Metal Masters" betitelten Demos um die Ohren bläst ist ein sehr feines Stück Thrash-Metal germanischer Machart. Doch es dauert noch ein Jahr, bis die Geschwister Andy und Sabina Classen zur jungen Aachener Band Holy Moses stoßen und die Gruppe einzigartig machen. Sabina, die mit ihren 17 Jahren den Gesang übernimmt, ließ wohl so manchen männlichen Frontförster vor Neid erblassen. Täuschen Photos der Dame ein hübsches junges Mädchen in bevorzugt schwarzen Klamotten vor, so fallen einem beim erstmaligen Hören ihrer "Sangeskunst" schnell mal ein, zwei Eier aus dem Sack.
Die folgenden Demos, unter anderem "Satan's Angel", "Walpurgisnacht" und "The Bitch", zeigen deutlich in welcher Richtung es geht. 1986 kommt endlich über das legendäre Aaargghh Label (u.a. Mekong Delta) "Queen Of Siam" raus. Das Line-Up, welches auf der Scheibe neben den Classens aus Ramon Brüssler (b) und Herbert Dreger (dr) besteht, hat sich auf "Finsihed With The Dogs" schon wieder verändert. Überhaupt scheint es mit den Jobs am Bass und am Schlagzeug schwer zu leben zu sein, da nur Uli Kusch, der Dreger nach "Finished..." auf den Drumhocker folgt, drei Scheiben durchhält. Tom Becker spielt am Bass "The New Machine..." und "World Chaos" ein und macht dann Platz für Benny Schnell, der ebenfalls zwei Scheiben mit von der Partie ist, usw, usw...
Die '89er Scheibe "The New Machine Of Lichtenstein" hat als Limited Edition ein Comic beiliegen, das die Story der Platte in verdammt geilen Bildern widerspiegelt. Die anschließende Tour durch die Ex-DDR wurde dann sogar in BILD erwähnt und auch im ZDF fiel ihr Name, als Lederfratze Matula aus "Ein Fall für Zwei" mit den Worten "Geh zu Holy Moses..." erstmals musik-kulturell an den Rand des Wahnsinns gebracht wurde. Außerdem markiert die Platte den Wechsel zu WEA, bzw mit "World Chaos" dann zu West Virginia Records. Neben Platten aufnehmen und auf Tour gehen, steht Sabina auch vor der Fernsehkamera und moderiert zusammen mit Götz Kühnemund (Rock Hard Magazin) die Sendung "Mosh" auf RTL (lang, lang ist's her...). "Terminal Terror" und "Reborn Dogs" sind bei weitem keine schlechten Platten und können sich bei den Fans großer Beliebtheit erfreuen. Trotzdem trennt sich Sabina von der Band, um mit Temple Of The Absurd weiterzumachen, steuert aber bei zwei Songs noch ein paar Vocals bei. Andy übernimmt auf "No Matter What's The Cause" den Gesang und findet in Danny Lilker (ex-Anthrax, ex-Napalm-Death, ex-Brutal Truth, SOD) am Bass und Sven "Meff" Herwig (ex-Ryker's) tatkräftige Unterstützung.
Danach scheint das Thema Holy Moses abgeschlossen zu sein, denn auch Andy macht den Laden dicht und konzentriert sich auf's Produzieren und auf seine neue Band "Richthoven" mit dem ehemaligen Warpath Sänger, die wegen des Namens schnell Probleme wegen vermeintlichen rechtsradikalen Ansätzen bekommt, welche aber aus der Luft gegriffen sind. Beiden Bands gelingt es nicht so recht, über den Underground-Status hinaus zu wachsen und musikalisch wird es sehr ruhig um die beiden. Nicht so im Internet, wo Sabina mit Bullet TV ein Hard'n'Heavy Portal aufzieht, das seinesgleichen sucht. Das Angebot lässt sich hier in wenigen Worten gar nicht zusammen fassen, sondern sollte von jedem selbst begutachtet werden.
2000 mehren sich die Gerüchte, dass Sabina Holy Moses wieder ins Leben rufen wird und 2001 steht mit "Master Of Disaster" tatsächlich eine neue MCD in den Läden, die von Century Media vertrieben wird und der Band Auftritte beim Wacken und dem With Full Force Festival verschafft. Obwohl insgesamt fünf Leute im Booklet erwähnt werden, wird die CD von Andy quasi im Alleingang eingespielt (bis auf die Drums). Zwar hat sich Sabina's Vocal-Performance deutlich verändert und außer Ur-Mitglied Jochen Fünders ist sie das einzige Original, aber mit der Produktion von Andy im Rücken und fünf starken Songs scheint die Wiederauferstehung gelungen.
Dass die EP keine Eintagsfliege ist, beweist der Full Length Player "Disorder Of The Order", auf dem Basser Jochen aber schon nicht mehr zu hören ist, sonder durch Andreas Libera ersetzt wird. Trotz auffällig buntem Cover (gezeichnet von Stephan Hagenow, der schon die Comic Serien Joe Darling und Rattenmeute entwarf) und einigen musikalischen Überraschungen, besteht kein Zweifel daran, dass sich Holy Moses nach wie vor im Metal behaupten können.
2002 Disorder Of The Order
2001 Master Of Disaster
1994 No Matter What's The Cause
1992 Too Drunk To Fuck - Best Off
1992 Reborn Dogs
1991 Terminal Terror
1990 World Chaos
1989 The New Machine Of Lichtenstein
1987 Finished With The Dogs
1986 Queen Of Siam
Die folgenden Demos, unter anderem "Satan's Angel", "Walpurgisnacht" und "The Bitch", zeigen deutlich in welcher Richtung es geht. 1986 kommt endlich über das legendäre Aaargghh Label (u.a. Mekong Delta) "Queen Of Siam" raus. Das Line-Up, welches auf der Scheibe neben den Classens aus Ramon Brüssler (b) und Herbert Dreger (dr) besteht, hat sich auf "Finsihed With The Dogs" schon wieder verändert. Überhaupt scheint es mit den Jobs am Bass und am Schlagzeug schwer zu leben zu sein, da nur Uli Kusch, der Dreger nach "Finished..." auf den Drumhocker folgt, drei Scheiben durchhält. Tom Becker spielt am Bass "The New Machine..." und "World Chaos" ein und macht dann Platz für Benny Schnell, der ebenfalls zwei Scheiben mit von der Partie ist, usw, usw...
Die '89er Scheibe "The New Machine Of Lichtenstein" hat als Limited Edition ein Comic beiliegen, das die Story der Platte in verdammt geilen Bildern widerspiegelt. Die anschließende Tour durch die Ex-DDR wurde dann sogar in BILD erwähnt und auch im ZDF fiel ihr Name, als Lederfratze Matula aus "Ein Fall für Zwei" mit den Worten "Geh zu Holy Moses..." erstmals musik-kulturell an den Rand des Wahnsinns gebracht wurde. Außerdem markiert die Platte den Wechsel zu WEA, bzw mit "World Chaos" dann zu West Virginia Records. Neben Platten aufnehmen und auf Tour gehen, steht Sabina auch vor der Fernsehkamera und moderiert zusammen mit Götz Kühnemund (Rock Hard Magazin) die Sendung "Mosh" auf RTL (lang, lang ist's her...). "Terminal Terror" und "Reborn Dogs" sind bei weitem keine schlechten Platten und können sich bei den Fans großer Beliebtheit erfreuen. Trotzdem trennt sich Sabina von der Band, um mit Temple Of The Absurd weiterzumachen, steuert aber bei zwei Songs noch ein paar Vocals bei. Andy übernimmt auf "No Matter What's The Cause" den Gesang und findet in Danny Lilker (ex-Anthrax, ex-Napalm-Death, ex-Brutal Truth, SOD) am Bass und Sven "Meff" Herwig (ex-Ryker's) tatkräftige Unterstützung.
Danach scheint das Thema Holy Moses abgeschlossen zu sein, denn auch Andy macht den Laden dicht und konzentriert sich auf's Produzieren und auf seine neue Band "Richthoven" mit dem ehemaligen Warpath Sänger, die wegen des Namens schnell Probleme wegen vermeintlichen rechtsradikalen Ansätzen bekommt, welche aber aus der Luft gegriffen sind. Beiden Bands gelingt es nicht so recht, über den Underground-Status hinaus zu wachsen und musikalisch wird es sehr ruhig um die beiden. Nicht so im Internet, wo Sabina mit Bullet TV ein Hard'n'Heavy Portal aufzieht, das seinesgleichen sucht. Das Angebot lässt sich hier in wenigen Worten gar nicht zusammen fassen, sondern sollte von jedem selbst begutachtet werden.
2000 mehren sich die Gerüchte, dass Sabina Holy Moses wieder ins Leben rufen wird und 2001 steht mit "Master Of Disaster" tatsächlich eine neue MCD in den Läden, die von Century Media vertrieben wird und der Band Auftritte beim Wacken und dem With Full Force Festival verschafft. Obwohl insgesamt fünf Leute im Booklet erwähnt werden, wird die CD von Andy quasi im Alleingang eingespielt (bis auf die Drums). Zwar hat sich Sabina's Vocal-Performance deutlich verändert und außer Ur-Mitglied Jochen Fünders ist sie das einzige Original, aber mit der Produktion von Andy im Rücken und fünf starken Songs scheint die Wiederauferstehung gelungen.
Dass die EP keine Eintagsfliege ist, beweist der Full Length Player "Disorder Of The Order", auf dem Basser Jochen aber schon nicht mehr zu hören ist, sonder durch Andreas Libera ersetzt wird. Trotz auffällig buntem Cover (gezeichnet von Stephan Hagenow, der schon die Comic Serien Joe Darling und Rattenmeute entwarf) und einigen musikalischen Überraschungen, besteht kein Zweifel daran, dass sich Holy Moses nach wie vor im Metal behaupten können.
2002 Disorder Of The Order
2001 Master Of Disaster
1994 No Matter What's The Cause
1992 Too Drunk To Fuck - Best Off
1992 Reborn Dogs
1991 Terminal Terror
1990 World Chaos
1989 The New Machine Of Lichtenstein
1987 Finished With The Dogs
1986 Queen Of Siam
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