Hape Kerkeling Biographie
Hape Kerkeling
Hape Kerkeling
„Vieles ist bei diesem Album durch Improvisation entstanden, wir haben experimentiert und Neues ausprobiert. Obwohl ich mit meinen Produzenten über ein Jahr hinweg immer wieder an dieser Produktion gearbeitet habe, ist die Zeit verflogen. Als wir fertig waren, kam es mir vor, als hätten wir gerade erst mit den Aufnahmen angefangen“, schwärmt Hape Kerkeling über die Zusammenarbeit mit dem neuen Produzenten-Team „das ministerium“. Sein Album „Junge Junge“ enthält buntgemischt Lieder und Sketche, insgesamt über 60 Minuten pralle Unterhaltung. Die Sketche sind das verbindende Element zwischen Liedern, die fast alle auf erlebten Situationen basieren. Die kleinen Geschichten beschreiben detailliert Alltagssituationen wie z.B. in „Vor der Disco/Discotürsteher“, in dem es um die großen Herren mit der Filterfunktion geht. Das Stück „Bossanova“ basiert auf einem Evergreen, der durch einen Alleinunterhalter ruiniert wird - schon manches Fest litt unter solchen Stimmungskillern. Mit dem Titel „Lateinamerikanisch“ kann der singende und tanzende Playboy Rhythmus, Feuer und Leidenschaft aufs Parkett bringen. Der leicht zweideutige Stimmungssong „Das Ding muss rein“ entstand zur Fußball-Europameisterschaft 2000 und erschien im Mai als Single. Bis zum Ausscheiden des deutschen Teams wurden zahlreiche Exemplare verkauft.
Hape Kerkeling kann Dialekte und Sprachen täuschend echt imitieren, eine lustige Kostprobe gibt er in „Suche Deine Mitte“. Er ist Komiker, Sänger, Entertainer und Verwandlungskünstler in einem. Auf dem Album „Junge Junge“ zieht er alle Register seines Könnens und bietet so eine breite Mischung, die das Zwerchfell direkt trifft und mit kernigen Rhythmen auch ins Blut geht.
Hans Peter Kerkeling wurde am 9. Dezember 1964 in Recklinghausen geboren. Bereits im Teenageralter setzte er seine komödiantischen Fähigkeiten vor Publikum ein. Direkt nach dem Abitur startete Hape Kerkeling seine Karriere im deutschen Fernsehen, er arbeitete vor allem für Radio Bremen, den WDR und den Bayerischen Rundfunk. Ab 1985 stand er zwei Jahre lang vor der Kamera für die musikalische Klamauk-Show „Känguru“, parallel dazu spielte er klein Hannilein in der Sendung „Kerkelings Kinderstunde“. Andere Menschen zu parodieren war schon immer eine Herausforderung, in der Show „Hapes Happening“ hatte er 1988 vielfach die Gelegenheit dazu. Für NDR2 verwickelte der Stimmkünstler unter dem Titel „...Vorsicht Telefon“ vorwiegend Prominente in teilweise absurde Gespräche (erschienen 1993 auf CD).
Bekannt wurde Hape Kerkeling1989 bundesweit durch „Total normal“. In der Show verwandelte sich der schlagfertige Entertainer in berühmte Persönlichkeiten, brachte manch Prominenten mit einfachen Fragen aus dem Konzept und hatte so die Lacher immer auf seiner Seite. Die Macher der Sendung „Total Normal“ - Hape Kerkeling, Achim Hagemann und Angelo Colagrossi - wurden mit Preisen überhäuft, darunter waren: die „Goldene Kamera“, der „Bayerische Fernsehpreis“, der „Goldene Gong“, die „Bronzene Rose von Montreux“ und der „Adolf-Grimme-Preis“.
Das erfolgreiche Trio schrieb 1992 das Drehbuch für den Kinofilm „Kein Pardon“. Regisseur und Hauptdarsteller Hape Kerkeling rechnet darin mit dem deutschen Fernsehen ab und gewährt dem Zuschauer einen faszinierend komischen Blick hinter die Kulissen der Medienbranche. Zum Filmstart im Februar 1993 erschien das gleichnamige Album „Kein Pardon“ mit Ohrwürmern wie „Hurz“ und dem Duett mit Heinz Schenk „Witzichkeit kennt keine Grenzen“. Kurz danach gründete Hape seine eigene Produktionsfirma „Cheese“ und startete bei RTL eine Showreihe mit gleichem Titel. Zur ARD kam er 1995 zurück; dort entstand das nächste Projekt unter dem Titel „Warmumsherz“. Kurz darauf moderierte er die ungewöhnliche Spielshow „Zappenduster“. 1999 stand Hape über Nacht wieder ganz vorne im Rampenlicht und erreichte mit der SAT1-Show „Darüber lacht die Welt“ einen Marktanteil von 27,4%.
Die zweite Staffel der SAT1-Show startet am 23. Oktober 2000 mit acht neuen Folgen. Danach will Hape die Sendung nicht mehr fortsetzen: „Ich habe in den letzten zwei Jahren zuviel Zeit für die umfangreichen Vorbereitungen gebraucht und möchte einfach wieder mehr Zeit für andere Dinge und mein Privatleben haben. Ich mache auch wieder unheimlich gerne Musik und bin froh auch dafür dann mehr Zeit zu haben“.
Neben der Arbeit vor den Kameras stand Hape Kerkeling auch immer auf der Bühne und präsentierte eigene Sketchprogramme, moderierte unterschiedlichste Veranstaltungen, sang seine Lieder und bewies sein Showtalent bei großen Galaabenden in verschiedensten Rollen.
Seit dem letzten Album „Kein Pardon“ sind über sieben Jahre vergangen. 1999 wurde ein VIVA-Sketch mit dem Lied „Helsinki Is Hell“ der erfundenen finnischen Crossover-Band Ripuli zu einem echten Hit, die Single kam sogar in die deutschen Verkaufscharts. Dadurch entstand die Idee, mal wieder ein ganzes Album mit vielen neuen Liedern aufzunehmen. „Ich war selbst positiv überrascht, wie viele gute Stücke uns eingefallen sind, wir haben noch viel mehr Material aufgenommen, dass liegt jetzt erst mal in der Schublade. Alle Stücke auf dieser Platte könnte ich auch live präsentieren, vielleicht werde ich nächstes Jahr ein neues Bühnenprogramm zusammenstellen, denn der direkte Kontakt zum Publikum ist einfach toll. Zunächst möchte ich aber mein Drehbuch für eine neue Filmkomödie fertig stellen – darüber verrate ich jetzt aber noch keine Details“.
„Vieles ist bei diesem Album durch Improvisation entstanden, wir haben experimentiert und Neues ausprobiert. Obwohl ich mit meinen Produzenten über ein Jahr hinweg immer wieder an dieser Produktion gearbeitet habe, ist die Zeit verflogen. Als wir fertig waren, kam es mir vor, als hätten wir gerade erst mit den Aufnahmen angefangen“, schwärmt Hape Kerkeling über die Zusammenarbeit mit dem neuen Produzenten-Team „das ministerium“. Sein Album „Junge Junge“ enthält buntgemischt Lieder und Sketche, insgesamt über 60 Minuten pralle Unterhaltung. Die Sketche sind das verbindende Element zwischen Liedern, die fast alle auf erlebten Situationen basieren. Die kleinen Geschichten beschreiben detailliert Alltagssituationen wie z.B. in „Vor der Disco/Discotürsteher“, in dem es um die großen Herren mit der Filterfunktion geht. Das Stück „Bossanova“ basiert auf einem Evergreen, der durch einen Alleinunterhalter ruiniert wird - schon manches Fest litt unter solchen Stimmungskillern. Mit dem Titel „Lateinamerikanisch“ kann der singende und tanzende Playboy Rhythmus, Feuer und Leidenschaft aufs Parkett bringen. Der leicht zweideutige Stimmungssong „Das Ding muss rein“ entstand zur Fußball-Europameisterschaft 2000 und erschien im Mai als Single. Bis zum Ausscheiden des deutschen Teams wurden zahlreiche Exemplare verkauft.
Hape Kerkeling kann Dialekte und Sprachen täuschend echt imitieren, eine lustige Kostprobe gibt er in „Suche Deine Mitte“. Er ist Komiker, Sänger, Entertainer und Verwandlungskünstler in einem. Auf dem Album „Junge Junge“ zieht er alle Register seines Könnens und bietet so eine breite Mischung, die das Zwerchfell direkt trifft und mit kernigen Rhythmen auch ins Blut geht.
Hans Peter Kerkeling wurde am 9. Dezember 1964 in Recklinghausen geboren. Bereits im Teenageralter setzte er seine komödiantischen Fähigkeiten vor Publikum ein. Direkt nach dem Abitur startete Hape Kerkeling seine Karriere im deutschen Fernsehen, er arbeitete vor allem für Radio Bremen, den WDR und den Bayerischen Rundfunk. Ab 1985 stand er zwei Jahre lang vor der Kamera für die musikalische Klamauk-Show „Känguru“, parallel dazu spielte er klein Hannilein in der Sendung „Kerkelings Kinderstunde“. Andere Menschen zu parodieren war schon immer eine Herausforderung, in der Show „Hapes Happening“ hatte er 1988 vielfach die Gelegenheit dazu. Für NDR2 verwickelte der Stimmkünstler unter dem Titel „...Vorsicht Telefon“ vorwiegend Prominente in teilweise absurde Gespräche (erschienen 1993 auf CD).
Bekannt wurde Hape Kerkeling1989 bundesweit durch „Total normal“. In der Show verwandelte sich der schlagfertige Entertainer in berühmte Persönlichkeiten, brachte manch Prominenten mit einfachen Fragen aus dem Konzept und hatte so die Lacher immer auf seiner Seite. Die Macher der Sendung „Total Normal“ - Hape Kerkeling, Achim Hagemann und Angelo Colagrossi - wurden mit Preisen überhäuft, darunter waren: die „Goldene Kamera“, der „Bayerische Fernsehpreis“, der „Goldene Gong“, die „Bronzene Rose von Montreux“ und der „Adolf-Grimme-Preis“.
Das erfolgreiche Trio schrieb 1992 das Drehbuch für den Kinofilm „Kein Pardon“. Regisseur und Hauptdarsteller Hape Kerkeling rechnet darin mit dem deutschen Fernsehen ab und gewährt dem Zuschauer einen faszinierend komischen Blick hinter die Kulissen der Medienbranche. Zum Filmstart im Februar 1993 erschien das gleichnamige Album „Kein Pardon“ mit Ohrwürmern wie „Hurz“ und dem Duett mit Heinz Schenk „Witzichkeit kennt keine Grenzen“. Kurz danach gründete Hape seine eigene Produktionsfirma „Cheese“ und startete bei RTL eine Showreihe mit gleichem Titel. Zur ARD kam er 1995 zurück; dort entstand das nächste Projekt unter dem Titel „Warmumsherz“. Kurz darauf moderierte er die ungewöhnliche Spielshow „Zappenduster“. 1999 stand Hape über Nacht wieder ganz vorne im Rampenlicht und erreichte mit der SAT1-Show „Darüber lacht die Welt“ einen Marktanteil von 27,4%.
Die zweite Staffel der SAT1-Show startet am 23. Oktober 2000 mit acht neuen Folgen. Danach will Hape die Sendung nicht mehr fortsetzen: „Ich habe in den letzten zwei Jahren zuviel Zeit für die umfangreichen Vorbereitungen gebraucht und möchte einfach wieder mehr Zeit für andere Dinge und mein Privatleben haben. Ich mache auch wieder unheimlich gerne Musik und bin froh auch dafür dann mehr Zeit zu haben“.
Neben der Arbeit vor den Kameras stand Hape Kerkeling auch immer auf der Bühne und präsentierte eigene Sketchprogramme, moderierte unterschiedlichste Veranstaltungen, sang seine Lieder und bewies sein Showtalent bei großen Galaabenden in verschiedensten Rollen.
Seit dem letzten Album „Kein Pardon“ sind über sieben Jahre vergangen. 1999 wurde ein VIVA-Sketch mit dem Lied „Helsinki Is Hell“ der erfundenen finnischen Crossover-Band Ripuli zu einem echten Hit, die Single kam sogar in die deutschen Verkaufscharts. Dadurch entstand die Idee, mal wieder ein ganzes Album mit vielen neuen Liedern aufzunehmen. „Ich war selbst positiv überrascht, wie viele gute Stücke uns eingefallen sind, wir haben noch viel mehr Material aufgenommen, dass liegt jetzt erst mal in der Schublade. Alle Stücke auf dieser Platte könnte ich auch live präsentieren, vielleicht werde ich nächstes Jahr ein neues Bühnenprogramm zusammenstellen, denn der direkte Kontakt zum Publikum ist einfach toll. Zunächst möchte ich aber mein Drehbuch für eine neue Filmkomödie fertig stellen – darüber verrate ich jetzt aber noch keine Details“.
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