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Fleshgrind Biographie

Fleshgrind

Es ist sehr schwer, eine Band zu finden, die ohne jeglichen Probleme gnadenlose Brutalität und ungebremsten Hass auf ein Album zu bannen vermag, aber diese Quartett aus Chicago hat das schier Undenkbare mit Bravour gemeistert. Mit „Murder Without End“ dürsten Fleshgrind nach Blut, sie werden vor nichts und niemandem halt machen und mit ihrem gnadenlosen Sound alles und jeden ausradieren. Dieses Album ist für all diejenigen Fans, die schon immer auf der Suche nach dem gnadenlosesten Death Metal Sound waren, der kranken Gehirnwindungen entspringen kann. Im März 1993 taten sich Rich Lipscombs (Gitarre und Gesamg) und Dave Barbolla (Drums) zusammen, die extremste Musik zu spielen, die sich das menschliche Gehirn ausdenken kann, um der Stagnation der damaligen Death Metal Szene entgegen zu wirken.

Das erste komplette Line-Up von FLESHGRIND wurde Steve Murray (Gitarre) und Casey Ryba (Bass) komplettiert. Im November des gleichen Jahres begab sich die Band zum ersten Mal ins Studio um das berüchtigte „Holy Pedophile“ Demo einzuspielen. Dank aufwändiger do-it-yourself Promotion und einer disziplinierten Arbeitseinstellung war der Name FLESHGRIND schon nach kurzer Zeit im gesamtem Underground der extremen Death Metal Szene bekannt und so verkaufte sich das Demo mehr als 2500 mal. Nach Veröffentlichung des zweiten Demos „Sorrow Breeds Hatred… Bleed On Me“, das wieder in Eigenregie aufgenommen wurde, zeigten die ersten Labels Interesse an der Band und so unterschrieben FLESHGRIND 1995 ihren ersten Plattenvertrag bei Pulverizer Records. Direkt nach Vertragsunterzeichnung begaben sich FLESHGRIND in die QualiTone Studios und nahmen unter der Regie von Brian Griffin (Broken Hope, Internal Bleeding) ihr Debütalbum „Destined For Defilement“ auf, auf dem Ray Vasquez am Bass zu hören ist. Das Album wurde 1997 veröffentlicht und enthielt neun brandneue Songs von erbarmungsloser Brutalität. Auch wenn FLESHGRIND nun ein Label im Rücken hatten, so verließen sie sich doch lieber weiterhin auf ihr eigenes Können und promoteten das Album zum Großteil selbst. Da Pulverizer Records sehr zum Leidwesen der Band finanziell nicht länger in der Lage waren, das Album nachzupressen, entschieden sich FLESHGRIND auch in dieser Hinsicht, die Arbeit selbst in die Hand zu nehmen und ihre eigenen CDs herzustellen. Kurz nach Veröffentlichung des Albums verließen Ray Vasquez und Dave Barbolla aus persönlichen Gründen die Band. Die vakanten Positionen wurden von James Genenz am Bass und Alan Collado an den Drums besetzt und mit diesem Line-Up spielten FLESHGRIND eine Vielzahl von Shows mit Szenegrößen wie Broken Hope, Dying Fetus, Internal Bleeding, Malevolent Creation, Six Feet Under, Deicide und Cannibal Corpse sowie eine fünfwöchige Tour mit Mortician, was alles zur Verankerung des Bandnamens im Underground beitrug.

Mit den neuen Bandmitgliedern im Line-Up fingen FLESHGRIND an, neues Material zu komponieren, das einerseits immer noch genauso catchy war wie ihre Klassiker-Songs, andererseits jedoch chaotische, technische Elemente enthielt. Durch besagte Kompositionen wurden Olympic Records auf FLESHGRIND aufmerksam, die der Band umgehend eine Plattenvertrag anboten. Mit einem stärkeren Label im Rücken begaben sich FLESHGRIND schnell ins Studio, um ihr Zweitwerk einzuspielen. Im November 2000 wurde dann „The Seeds Of Abysmal Torment“ veröffentlicht, welches das bis dato abwechslungsreichste und gleichzeitig heftigste Material enthielt. Leider konnte dieses Album niemals auf einer Tour vorgestellt werden, da sich Rich Lipscomb einen schlimmen Beinbruch zuzog, der dreimal operativ behandelt werden musste und den Sänger und Gitarristen für glatte 18 Monate außer Gefecht setzte. Nach der Genesung von Rich Lipscomb waren FLESHGRIND gerade wieder bereit, die Clubs in Schutt und Asche zu legen, als Alan Collado unverhofft die Band verließ. Kurzerhand entschlossen sich FLESHGRIND mit Derek Hoffman als neuem Schlagzeuger ins Studio zu begeben, um neues Material einzuspielen. Im Frühling 2003 begab sich die Band unter der Regie von Chris Djuricic (Origin, Jungle Rot) in das Studio One, das sie mit einem Album verließen, das vor totaler Verachtung und Hass auf alles und jeden nur so überquillt. „Murder Without End“ bietet zehn Tracks, die Wut, ungezügelte Aggression sowie technische Vollkommenheit und hohen Abwechslungsreichtum in sich vereinen und jeden Freund echten, unverfälschten Death Metals amerikanischer Prägung vor Begeisterung erstarren lassen wird. Mit „Murder Without End“ haben FLESHGRIND scheinbar mühelos an die Größen der Death Metal Szene angeschlossen und ein Album abgeliefert, an dem sich die Konkurrenz messen lassen muss. Be prepared because war is about to be unleashed.

Line - Up:
Rich Lipscomb - Guitar/Vocals
Steve Murray - Guitars
James Genez - Bass
Derek Hoffman - Drums
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