Envoy Portrait
Envoy bedeutet Gesandter oder Bote. Hope Grant hat sich diesen Namen zugelegt, und es ist sicher, dass Er keinerlei Ego Probleme hat, sich aber der Bedeutung seines Künstlernamens bewusst ist. Wenn man ihn einmal live gesehen hat, wird dieser Eindruck nur verstärkt. Denn der Rastaman ist von einer Aura des Selbstbewusstsein umgeben, wie von einem Schild. Dadurch wirkt er, als ob er aus einer besseren Zeit kommt mit guten Nachrichten, ein Gesandter.
Anfang der 1990er Jahre kam Envoy mit Dancemusik in Berührung, wie so viele andere seiner Altersgenossen auch. Aber Sie beeindruckte den Liebhaber von schwarzer Musik überhaupt nicht. House und Techno konnten ihm nichts bieten. Doch das änderte sich als Envoy einige Releases aus Detroit zu hören bekam. Auf diesen Releases waren Derrick May, Kevin Saunderson, Juan Atkins und Underground Resistance zu hören.
Durch die Souligen Vokals des Prince Fans besitzt seine Musik einen transzendenten Charakter. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass Slam, alias Orde Meikle und Stuart McMillan, Envoy als Leadsänger auf ihrer Tournee mitnahmen. Außerdem kam Envoy auf ihrem 2004 erschienen Album zu Wort. Nachdem er auch einige Zeit bei Bizzare Inc. mitmischte, beschloss Envoy sein eigenes Ding zu machen und schon 1994 erschienen seine ersten Veröffentlichungen, allerdings unter anderen Namen, nämlich „Soma Quality Recordings“ und „Urban Groove Alliance“.
Die Jungs von Slam hatten zwischenzeitlich ihr eigenes Label gegründet und nahmen Envoy unter Vertrag, wo auch 1998 sein Debütalbum erschien. Dieses Album zeigte wie geschickt Envoy mit seiner Stimme und instrumentellem Dancefloor eine atmosphärische, dunkle Stimmung errichten kann.
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vom
02.07. 11:02 Uhr
Envoy
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