Cappadonna Biographie
Cappadonna
Darryl Hill alias Cappadonna ist das zehnte Rad am Wutang-Monstertruck. Er steht dem Clan näher als alle anderen Emcees aus der großen Wu-Familie. Doch viele Fans der Gruppe sehen ihn, trotz seiner Präsenz auf den Alben "Forever" und "The W", nicht als vollständiges Mitglied. Denn Ende '93, als der RZA seine Freunde und Verwandte um sich schart, sitzt Mr. Hill dank Zuhälterei leider noch im Knast. So kann er nicht, wie vorgesehen, ein paar Zeilen auf dem bahnbrechenden Wutang-Debut "Enter the Wutang" rappen. Zur Entschädigung darf er aber in den Videos "Protect ya neck", sowie "Cream" ein bisschen posen und ein Jahr später auf Raekwons Soloplatte "Only built for cuban linx" endlich seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Damals allerdings geht er noch als Cappucino an den Start. "Mein Bruder hat mir meinen Namen gegeben, Cappadonna, das klingt sehr spirituell, für den soften Part heiße ich Cappucino. So kann ich Himmel und Hölle sein." (Juice 3-98)
Cappas kriminelle Karriere auf den Straßen der Park Hill Projects in Staten Island/NY gehört so endlich der Vergangenheit an. Es folgt 1996 ein umfassendes Gastfeature auf Ghostface Killahs
Debut "Ironman". Ein Jahr später darf er dann auf dem legendären zweiten Clan-Album "Forever" als Feature-Artist dabei sein. "Ich bin schon Teil des Clans, aber ich werde immer ein Feature bleiben, weil ich für mich schon selbst genommen ein Feature bin." Ein weiteren Schritt zum Ruhm macht Cappa, als er wie alle Wu’s seine Soloplatte "The Pillage" droppen darf. Die Scheibe erscheint '98 auf Epic Records und stößt auf gemischte Reaktionen dies- und jenseits des Atlantiks. Für die einen leitet Cappadonnas Debut die kreative Krise des Wutang-Sounds ein, für die anderen gehören die harten, komplexen Beatgerüste zu den Highlights der mittleren Phase. Sein harter, rauer Flow und seine Slangausdrücke besitzen einen gewissen Reiz, doch es fällt ihm schwer, sich neben begnadeten Wu-Emcees zu behaupten. Vielleicht auch deswegen schickt Cappa den werten Kritikern ein paar Gläser mit toten Bienen als Anregung.
Von 1999-2000 sammelt Cappa Geld mit einem Klamottenvertrag, aber auch massiv Anerkennung wegen seiner Mitarbeit beim "Hip Hop for Respect"-Projekt für den von Polizisten umgenieteten Amadou Diallo. Cappadonna polarisiert gerne, neuestes Beispiel ist sein zweites Album "The Yin and the Yang". Nach dem zwar kommerziell erfolgreichen, aber sperrigen Clanopus "The W", schiebt er eine Scheibe nach, auf der es von modernen, poppigen Beats nur so wimmelt. Als Beispiel sei hier nur die Zusammenarbeit mit Jermaine Dupri und Da Brat genannt. Doch Cappas heiserer, leicht prolliger Flow sorgt für die nötige Roughness, so dass die Platte auch für Wu-Headz interessant ist.
2001 The Yin And The Yang
1998 The Pillage
Cappas kriminelle Karriere auf den Straßen der Park Hill Projects in Staten Island/NY gehört so endlich der Vergangenheit an. Es folgt 1996 ein umfassendes Gastfeature auf Ghostface Killahs
Debut "Ironman". Ein Jahr später darf er dann auf dem legendären zweiten Clan-Album "Forever" als Feature-Artist dabei sein. "Ich bin schon Teil des Clans, aber ich werde immer ein Feature bleiben, weil ich für mich schon selbst genommen ein Feature bin." Ein weiteren Schritt zum Ruhm macht Cappa, als er wie alle Wu’s seine Soloplatte "The Pillage" droppen darf. Die Scheibe erscheint '98 auf Epic Records und stößt auf gemischte Reaktionen dies- und jenseits des Atlantiks. Für die einen leitet Cappadonnas Debut die kreative Krise des Wutang-Sounds ein, für die anderen gehören die harten, komplexen Beatgerüste zu den Highlights der mittleren Phase. Sein harter, rauer Flow und seine Slangausdrücke besitzen einen gewissen Reiz, doch es fällt ihm schwer, sich neben begnadeten Wu-Emcees zu behaupten. Vielleicht auch deswegen schickt Cappa den werten Kritikern ein paar Gläser mit toten Bienen als Anregung.
Von 1999-2000 sammelt Cappa Geld mit einem Klamottenvertrag, aber auch massiv Anerkennung wegen seiner Mitarbeit beim "Hip Hop for Respect"-Projekt für den von Polizisten umgenieteten Amadou Diallo. Cappadonna polarisiert gerne, neuestes Beispiel ist sein zweites Album "The Yin and the Yang". Nach dem zwar kommerziell erfolgreichen, aber sperrigen Clanopus "The W", schiebt er eine Scheibe nach, auf der es von modernen, poppigen Beats nur so wimmelt. Als Beispiel sei hier nur die Zusammenarbeit mit Jermaine Dupri und Da Brat genannt. Doch Cappas heiserer, leicht prolliger Flow sorgt für die nötige Roughness, so dass die Platte auch für Wu-Headz interessant ist.
2001 The Yin And The Yang
1998 The Pillage




