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Al Bano Carrisi Biographie

Al Bano Carrisi

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Mit seiner einzigartigen Stimme, deren viereinhalb Oktaven Umfang und mit einem tief berührenden Timbre, wurde AL BANO CARRISI schnell zum Publikumsliebling. Seit damals schreibt er viele seiner Songs selbst und es folgten in seiner knapp 35-jährigen Karriere eine Vielzahl weiterer Welthits , wie u.a. Sharazan, Prima Notte, Che Angelo Sei, Soltanto tu, Liberta, Ci sara, Sempre-Sempre, und nicht zuletzt Felicitá, für den Al Bano & Romina Power 1985 für 6 Millionen verkaufter Exemplare den Golden Globe in Deutschland erhielten, der nur ganz wenigen Künstlern überhaupt verliehen wurde.

Ganz nach der Mode jener Zeit wurden einige seiner Songs zu Filmen gemacht, und es war während der Dreharbeiten zu „Nel Sole“, daß AL BANO CARRISI seine spätere Frau ROMINA POWER traf, die älteste Tochter Tyrone Powers und Linda Christians.

Eine Reihe weiterer Filme folgte. Jedoch brachte sie ihre Begegnung mit AL BANO CARRISI und ihre folgende Hochzeit am 26. Juli 1970 in näheren Kontakt mit der Welt des Gesangs. So wurde ein künstlerisches Paar gebildet, das von der Öffentlichkeit in ganz Europa und Übersee geliebt, gelobt und bewundert wurde. Unvergessen sind die z.B. die Begeisterungsstürme des Rumänischen Volks, als AL BANO CARRISI und ROMINA ihren Welthit „Liberta“ nach dem Sturz des Diktators Ceaucescu in Bukarest sangen.

Seit Ende 1996 gehen AL BANO CARRISI und ROMINA POWER getrennte künstlerische Wege. Als letztes gemeinsames Album erschien im Dezember 1996 „Ancora...Zugabe“, eine CD, die eine grandiose Ära der Popmusik gebührend beschloß.

1997 präsentiert AL BANO CARRISI „Concerto Classico“, das erste Soloalbum seit 1970. Es handelt sich dabei um eine Auswahl klassischer Motive, die von Rainer Pietsch in ihren Arrangements AL BANO CARRISI auf den Leib geschrieben wurden, wie zum Beispiel eine Version der „Ode an die Freude“ aus Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie, dem „Chor der Gefangenen“ aus Nabucco und „Dormi“ aus Madame Butterfly. Produziert wurde dieses einzigartige Dokument von Erfolgsproduzent Ralph Siegel. „Concerto Classico“ wird bereits 8 Wochen nach Veröffentlichung mit dem ersten Gold in Österreich ausgezeichnet und bereits 8 Monate später, im August 1998 mit Doppel-Platin.die ihm persönlich von Placido Domingo und José Carreras überreicht wurde.

Ein Jahr später, im Oktober 1998, erscheint die Fortsetzung „Il Nuovo Concerto“, darauf erklingt u.a. „Senza Luce“ eine bewegende Version des Klassikers „A Whiter Shade Of Pale“ von Procul Harum, „Nel Vento“ die italienische Version der Titelmelodie aus „Vom Winde verweht“ und ein Duett mit Montserrat Caballé. Erneut erhält der virtuose Sänger eine Platin-Auszeichnung. Insgesamt wurde er bis heute mit 27 Goldenen Schallplatten und 9 Platin Schallplatten geehrt. Er erhielt die Goldenen Europa, den Kawakami Award beim weltgrößten Musikfestival, dem Yamaha Pop Festival in Tokyo.

1999 widmet sich AL BANO CARRISI auf dem Album „Volare“ den beliebten und erfolgreichen italienschen Hits der letzten Jahrzehnte, die Auswahl beinhaltet u.a. „Azzuro“, „Capri Fischer“, „Ragazzo Della Via Gluck“ und „Quando, Quando, Quando“. Sechs Wochen führt er mit „Volare – die schönsten italienischen Sommerhits“ die Verkaufcharts u.a. in Österreich an und erhielt in der Kategorie „Crossover Künstler des Jahres“ den Austrian Music Award „Amadeus“ 2000 (vergleichbar dem deutschen „Echo“). Auch in Deutschland , Italien, Spanien, Griechenland und Südamerika knüpfte AL BANO CARRISI mit den neuen Solo-Alben nahtlos an die Erfolge vorangegangener Jahre an.

In der knapp zweijährigen Schaffenspause seit der Veröffentlichung seiner bisher letzten CD in 1999 bereiste AL BANO CARRISI zahlreiche Länder und gab mit großem Erfolg Konzerte u.a. in USA, Rußland, Südamerika, Griechenland, Spanien, Italien, Österreich und Deutschland. Und dies ist nur ein Teil seiner zahllosen Aktivitäten der letzten Zeit. Bei seinen zahlreichen Auftritten konnte er im Laufe seiner Karriere u.a. gemeinsam mit Placido Domingo und Jose Carreras ebenso, wie mit Montserrat Caballe viel umjubelte Konzerte geben. AL BANO CARRISI gehört zu den wenigen Künstlern, die immer wieder vom Vatikan eingeladen wurden, um bei verschiedenen Anlässen für den aktuellen Papst Johannes Paul II zu singen.

So kümmerte er sich intensiv zwischen den vielen Reisen als leidenschaftliche Winzer um den Ausbau seiner Weine auf seinem Weingut im Süden Italiens, in Cellino San Marco. Dort entstandene Weine wurden schon mehrfach ausgezeichnet ( zuletzt in 2001 der „Große Preis“ der italienischen Winzervereinigung für seinen Rotwein „Don Carmelo“) und werden in zahlreiche Länder exportiert. Schon 1973 konnte Al Bano sein Versprechen einlösen, und ein Weingut auf den Namen seines Vaters eröffnen. Seitdem hat er in liebevoller Kleinarbeit die Qualität der Erzeugnisse stets verfeinert.

Neben den beruflichen Aktivitäten unterstützt und finanziert Al Bano den Aufbau einer zweiten onkologischen Klinik (Krebs) Italiens in seiner Heimatregion Apulien. Bisher gibt es nur eine einzige Klinik dieser Art in Italien – und dies weit entfernt im Norden des Landes, in Mailand. Darüber hinaus engagiert sich AL BANO CARRISI sehr in Sachen Drogenbekämpfung und wurde Im Juli 1999 durch den UN-Generalsekretär Kofi Annan zum „United Messenger Against Drugst“ ernannt.

AL BANO CARRISI ist aber auch – typisch Italien - ein leidenschaftlicher Koch und ein temperamentvoller Gastgeber, nahezu wie aus einem italienischen Bilderbuch entsprungen. Seine Kreationen sind wahre Gaumengenüsse, die schon viele ausländische Gäste und Freunde auf seinem Gut kosten konnten. Angeregt durch einen befreundeten Journalisten wird AL BANO CARRISI nun die Geheimnisse seiner Kochkunst und eine Vielzahl privater Anekdoten aus seinem genußreichem leben in einem speziellem Kochbuch verewigen, das Anfang 2002 in D/A/CH beim renommierten Verlag ECCO-Ullstein erscheinen wird...

Bis dahin bleibt also noch etwas Zeit, das aktuelle Album „Canto al sole“ bei einer guten Flasche Wein des Weingutes „CARRISI“ zu genießen und von Italien zu träumen...

Was wäre Italien ohne Meer, Rotwein, Pizza und Ferrari? - Zum vierten Weltmeistertitel von Michael Schumacher in der Formel 1 und nach einer sehr erfolgreichen Zeit für die Nobelmarke Ferrari aus Maranello hat Al Bano eine Ode an die Scoderia Ferrari verfasst, mit dem Titel Il Mito (Der Mythos).
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